Teil 3: Noch mehr Tipps für entspannte Tage

In Teil 1 dieser Reihe wurde erklärt, was PMS ist, in Teil 2 haben wir konkrete Ideen unserer Kundinnen gesammelt und hier kommen nun noch mehr Tipps, diesmal direkt aus der Feder von Petra, Mela und Nina. Oft ist der Übergang zwischen PMS hin zur Menstruation fließend und auch die Tipps können meist in beide Richtungen eingesetzt werden! “Teil 3: Noch mehr Tipps für entspannte Tage” weiterlesen

Beschäftigung mit der Periode: Ein Plädoyer für diesen Prozess

Schon bevor Petra überhaupt von Stoffbinden gehört hatte, gab sie Seminare für Frauen.  
In ihnen vermittelte sie Wissen zum Körper, den zyklischen Prozessen und zeigte Möglichkeiten der Innen-Schau auf. Dies ermöglichte unzähligen Frauen einen klareren Blick auf ihre körperlichen Vorgänge und die Arbeit mit den tieferen Zusammenhängen, die sich in ihrem Leben zeigten.
Viele Jahre lang ging diese Arbeit Hand in Hand mit Kulmine und nun werden die Grundlagen dieses wertvollen Wissens durch Kulmine on Tour weiter in die Welt getragen.
 Und einige der Rückmeldungen zu Petras anderer Arbeit werden über die nächste Zeit hinweg, unter dem Namen “Post für Petra” hier im Blog erscheinen!
Ein Auszug aus dem folgenden Text:
“Wie froh ich bin, mich nicht mehr an manchen Tagen “Ihhh” und “bähhh” zu finden, und peinlichen, unangenehm riechenden Müll irgendwo heimlich entsorgen zu müssen. Sondern all das, was ich mir vorher in anderen Bereichen an Freiheit, Selbstbewusstsein erarbeitet hab, auf einmal auch für diesen Teil Frausein anwenden zu können. Mein Blut zu sehen, Unterschiede wahrnehmen zu können. Nur das Blut zu riechen, und keine 1000 Duftstoffe und das, was dann am Ende daraus wird. ”
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Wir sind zurück!

Wir haben den Kulmine Onlineauftritt erneuert und auch der Blog ist dabei umgezogen. Ein paar Stellen werden im Laufe der nächsten Zeit noch nachgebessert. Es sollte aber alles funktionieren und dem Lesevergnügen nichts im Wege stehen. 🙂

Minimalismus mit Kind(ern) – geht das?

Minimalismus ist ein Thema, das derzeit auf unterschiedlichen Blogs und anderen Publikationen viel Aufmerksamkeit erfährt.
In unserer vom Konsum geprägten westlichen Welt, in der eine Vielzahl von Produkten online und offline verfügbar ist und wo die meisten Menschen über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, Gegenstände und Dienstleistungen ohne lange Wartezeiten zu erwerben, wächst die Sehnsucht nach einem bewussten, nachhaltigen Umgang mit Konsum.
Es hat sich wohl jede*r von uns schon mal gefragt, ob man wirklich so viele Bücher, Bekleidung, Dekoartikel etc. pp. benötigt – spätestens wenn ein Umzug ansteht und man vor der Aufgabe steht, sein Hab und Gut in Kisten zu packen. Der Wunsch nach mehr Einfachheit bezieht sich aber nicht nur auf den Umgang mit Gegenständen, sondern auch darauf, wie man seine Zeit verbringt. Minimalismus bedeutet auch, seine Prioritäten neu zu sortieren und die Lebensenergie neu zu fokussieren.
Wer Minimalismus nur als Programm zum “Ausmisten” begreift, denkt zu kurz. Neben Tipps zum Ausmisten und Ideen für einen einfacheren Lebensstil ist es wohl die größte Herausforderung, seine Zeit und Energie so zu bündeln, dass einen der Alltag nicht unnötig aufreibt. “Minimalismus mit Kind(ern) – geht das?” weiterlesen

Es ist nicht egal, wie wir gebären!

Als Nina mich fragte, ob ich über meine Geburt schreiben würde, die ich als selbstbestimmt erlebt habe, dachte ich: Na klar schreibe ich über die Geburt. Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam die Erkenntnis: Die Geburt war selbstbestimmt, aber es gab auch einen Weg dorthin, der mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger war.

Schon 2010 hatte ich über die immer kritischer werdende Situation der Hebammen gelesen und wusste – sechs Jahre später – dass ich schnell sein musste, sollte ich schwanger werden.
Ich hatte viele Geburtsberichte gelesen, davon sehr viele positive über außerklinische Geburten mit 1 zu 1 Betreuung und eine aufsuchende Wochenbett-Betreuung. Da war also das diffuse Wissen, dass Hebammen wichtig für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung waren, aber wie bedeutsam sie für mein persönliches Erleben derjenigen sein würden, ahnte ich noch nicht im Geringsten.

Als digital native bin ich mit dem Internet aufgewachsen und ohne es wäre ich nicht in der Lage gewesen, mir die Voraussetzungen für eine selbstbestimmte Geburt zu schaffen. Deshalb möchte ich meine Erfahrung mit Interessierten teilen, auch wenn der Text so viel länger geworden ist, als ursprünglich geplant. 🙂

 

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Zwei Töchter und zwei verschiedene Geburtsorte

Wir freuen uns auch weiterhin über Einsendungen zu Geburtserfahrungen! Warum wir über Geburten schreiben, kannst du in diesem Beitrag von Petra nachlesen.
Die Verfasserin des folgenden Beitrages hat zwei Töchter geboren, die eine schon vor einigen Jahren, die andere vor ein paar Monaten.
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In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich viele Ängste. Viele davon resultierten aus schlimmen Geburtsgeschichten, die ich bis dato kannte. Es waren einerseits Ängste vor unerträglichen Schmerzen während der Geburt, vor Komplikationen, vor Geburtsstillständen, schlechten Herztönen, sich zu früh lösenden Plazenten usw. Auf der anderen Seite fürchtete ich mich vor gefühllosen GeburtshelferInnen, mir aufgedrängten medizinischen Eingriffen und dem Kontrollverlust in einer Krankenhausroutine.
Ich fühlte mich in einer Zwickmühle: Einerseits „musste” ich für mein Sicherheitsbedürfnis in ein Krankenhaus gehen, andererseits war es für mich unvorstellbar, dort auf mir völlig unvertraute Menschen zu treffen, ganz zu schweigen von allen Schreckensszenarien des Verlustes meiner Selbstbestimmung, die ich mir ausmalte.

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