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Punani und Kulmine – Jorma und Libelle

Punanifluss

Punani und Kulmine – die beiden Wörter gefallen mir gut zusammen. Ihr Klang und Ausdruck, sie fühlen sich so sanft und gleichzeitig stark an. Punani war ein neuer Begriff für mich. Inzwischen weiß ich, er war und ist im indischen Kamasutra ein Name für Vulvina, Vulva, Vagina. Jorma kennt ihn noch aus anderen Hintergründen: „Ich kenne den Begriff Punani aus afroamerikanischen, creolischen, jamaikanischen und hawaiianischen Zusammenhängen und mag, dass der Begriff sowohl vulvinapositiv und poetisch als auch sexpositiv ist.“
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Ein Film für jeden Menschen?

Ja, einen Film für jeden Menschen gibt es. Er heißt „Die sichere Geburt – Wozu Hebammen“ und handelt von Schwangerschaft und Geburt. Carola Hauck hat damit ein, meiner Ansicht nach, ganz wichtiges Meisterinnenwerk geschaffen. Ihr Film spricht seine Zuschauer*innen auf verschiedensten Ebenen an und kombiniert Interviews mit Experten*innen, mit Geburtsberichten von Müttern und Vätern sowie mit informativen Zeichentrickdarstellungen.
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Fünf Dinge, die ich dank der Kulmines gelernt habe!

1. Die Menstruation ist nichts Schmutziges!

Wie viele andere Frauen auch, wuchs ich mit dem Gedanken auf, die Periode sei etwas Unreines. Meine Mutter hatte leider selbst eine schlechte Beziehung zu ihrer Menstruation. Als ich dann als Jugendliche las, dass viele Religionen und Kulturen dieser Welt, menstruierende Frauen als schmutzig betrachten und sogar aus der Gemeinschaft ausschließen, erzählte ich meiner Mutter wie schockierend und ungerecht ich diesen Zustand fand. Sie antwortete pikiert: „Na, fühlst Du Dich denn nicht schmutzig, wenn du Deine Tage hast?“ Darauf sagte ich nichts. Ich sprach dann nie wieder mit meiner Mutter über die Menstruation.

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Lustvoll kochen!

Meine Mutter war eine gute Köchin. Auch in ärmeren Zeiten machte sie aus wenig Lebensmitteln viel Genuss. Sie kochte meist verbunden mit mehr oder weniger Stress. Diese Verbindung von Kochen und Stress ließ mich lange Zeit nicht kochen wollen. Erst viel später verstand ich, dass sie fast immer unter Stress stand, das aber nicht mit dem Kochen direkt zu tun hatte. Während der Zeit, in denen Kinder von ihren Eltern oft Kochen lernen, hatten wir ein Restaurant, in dem die Kinder bedienten und in der Küche Hilfsdienste machten, aber niemals kochten. Als Jugendliche und noch im Studium hatte ich deswegen ein recht begrenztes Repertoire an Gerichten.

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Als unsere neue Blogautorin Emily Dickinson traf

Die Gruppe der Gastschreiberinnen wächst weiter! In Zukunft wird Luise Haynau regelmäßig für den Blog schreiben und wir freuen uns sehr darüber. 🙂

Luise ist Kulturwissenschaftlerin, liebt Sprachen und Literatur und interessiert sich zunehmend für das Thema Frauengesundheit und Frau-Sein allgemein. Wenn Luise nicht liest, dann bäckt sie, kocht oder faltet Origami. Dabei hört sie sehr gerne die Musik von Amy Macdonald.

Und in ihrem allererste Beitrag geht es um die amerikanische Dichterin Emily Dickinson.
Sie zählt zu Luises Lieblingsautorinnen und ein “Treffen” mit ihr beschreibt Luise im folgenden Beitrag!

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3. Teil der PMS Reihe: Noch mehr Tipps für entspannte Tage

In Teil 1 dieser Reihe wurde erklärt, was PMS ist, in Teil 2 haben wir konkrete Ideen unserer Kundinnen gesammelt und hier kommen nun noch mehr Tipps, diesmal direkt aus der Feder von Petra, Mela und Nina. Oft ist der Übergang zwischen PMS hin zur Menstruation fließend und auch die Tipps können meist in beide Richtungen eingesetzt werden!

Neben dem Abklären medizinischer Ursachen ist das Verständnis des eigenen Zyklus wichtig. Ebenso bedeutsam erscheint uns die „Eroberung“ des Beckens – das Hinspüren, das Wahrnehmen, das sich damit Beschäftigen – mit der Vulvina*, der Gebärmutter und den anderen weiblichen Organen. Auch das Auflösen des Menstruationstabus (zumindest im persönlichen Rahmen) löst viel Spannung.

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Beschäftigung mit der Periode: Ein Plädoyer für diesen Prozess

“Liebe Petra, es klingt wirklich sehr besonders, deine Arbeit, dein Umfeld. Soviel Freude, Lebendigkeit dabei, das finde ich wirklich besonders. Und dann tust du dabei noch so eine wichtige Arbeit. Also, ich kenne ja nun bislang nur die Kulmines, die Homepage, die anderen Produkte, die vielen Erklärungen und Ideen. Was du in deinen Behandlungen tust oder auf den Seminaren, das ist mir ja noch nicht so ganz klar. 😉

Aber alleine über Kulmine bin ich persönlich so dankbar. Mir fällt leider oft nur im direkten Vergleich mit anderen auf, was sich alleine bei mir getan hat, seit Stoffbinden, Cups und so vieles andere in mein Leben getreten sind. Wie froh ich bin, mich nicht mehr an manchen Tagen “Ihhh” und “bähhh” zu finden, und peinlichen, unangenehm riechenden Müll irgendwo heimlich entsorgen zu müssen. Sondern all das, was ich mir vorher in anderen Bereichen an Freiheit, Selbstbewusstsein erarbeitet hab, auf einmal auch für diesen Teil Frausein anwenden zu können. Mein Blut zu sehen, Unterschiede wahrnehmen zu können. Nur das Blut zu riechen, und keine 1000 Duftstoffe und das, was dann am Ende daraus wird. Seit ich mittlerweile eine ganz gute Sammlung an Kulmines habe, fange ich an, auch die Cups nicht mehr zu verwenden und merke, dass es mir manchmal viel besser tut, wenn das Blut ablaufen kann, wenn ich auf einmal das Blut rinnen spüre. Alles Empfindungen, die es für mich früher gar nicht gab.

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Minimalismus mit Kind(ern) – geht das?

Minimalismus ist ein Thema, das derzeit auf unterschiedlichen Blogs und anderen Publikationen viel Aufmerksamkeit erfährt.
In unserer vom Konsum geprägten westlichen Welt, in der eine Vielzahl von Produkten online und offline verfügbar ist und wo die meisten Menschen über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, Gegenstände und Dienstleistungen ohne lange Wartezeiten zu erwerben, wächst die Sehnsucht nach einem bewussten, nachhaltigen Umgang mit Konsum.
Es hat sich wohl jede*r von uns schon mal gefragt, ob man wirklich so viele Bücher, Bekleidung, Dekoartikel etc. pp. benötigt – spätestens wenn ein Umzug ansteht und man vor der Aufgabe steht, sein Hab und Gut in Kisten zu packen. Der Wunsch nach mehr Einfachheit bezieht sich aber nicht nur auf den Umgang mit Gegenständen, sondern auch darauf, wie man seine Zeit verbringt. Minimalismus bedeutet auch, seine Prioritäten neu zu sortieren und die Lebensenergie neu zu fokussieren.
Wer Minimalismus nur als Programm zum “Ausmisten” begreift, denkt zu kurz. Neben Tipps zum Ausmisten und Ideen für einen einfacheren Lebensstil ist es wohl die größte Herausforderung, seine Zeit und Energie so zu bündeln, dass einen der Alltag nicht unnötig aufreibt.

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