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18) Stille Erleben Teil 2: Eine Übung zur Zentrierung

Vielleicht fürchtest du, dass manche Gespräche, in denen du etwas Neues vorschlägst, schwierig werden könnten. Du kannst dein Bestes geben, indem du in diesen Gesprächen ehrlich und aus dem Herzen sprichst. Dies gelingt besser, wenn du dich zentrierst.
Zentrierung ist eine Form von Entspannungsübung, die dich in deine Mitte bringen kann. Sie entspannt körperlich und lässt geistig wach werden. Zentrierung führt außerdem zu mehr Sicherheit in deiner inneren und äußeren Haltung.

Sorge dafür, dass du 15 Minuten Zeit hast und suche dir einen Ort, an dem du dich wohl fühlst und ungestört bist.
Wenn du diese Art von Übung zum ersten Mal machst, aber auch wenn du bereits ähnliches kennst, wirst du bei jeder Wiederholung etwas Neues entdecken.

Schließe deine Augen, wenn du magst.
Nimm deinen Stand und deine Haltung wahr – wie fühlt sich das an?
Jetzt spüre deinen ganzen Körper – wie geht es ihm gerade?
Spüre der Veränderung bei jedem der folgenden Schritte nach.

Stehe schulterbreit und mit leicht nach innen gerichteten Fußspitzen, so dass sich die Außenkanten deiner Füße unter den Außenkanten der Schultern befinden.
Lass deine Knie locker, indem du sie leicht beugst.
Stell dir vor, dass aus deinen Fußsohlen Wurzeln in die Erde wachsen.
Spüre die Verbindung mit dem Boden und lass dein Steißbein nach unten sinken. Dabei kippt dein Becken leicht nach vorne.
Stell dir dann vor, dass im Himmel jemand sitzt, die dich sanft an einer Haarsträhne nach oben aufrichtet.
Damit kann sich deine Wirbelsäule dehnen und Raum einnehmen. Dabei öffnet sie sich bis zum letzten Halswirbel nach oben.

Jetzt bist du mit Himmel und Erde verbunden, losgelassen nach oben und geerdet nach unten.
Leg abschließend eine Hand unter deinen Bauchnabel, die andere auf gleicher Höhe auf den Rücken.
Atme und nimm den Bereich zwischen deinen Händen wahr.
Stell dir vor, dass sich mit jedem Ausatmen der Nabel in Richtung Wirbelsäule bewegt – ganz sanft.
Diese kleine Atembewegung richtet dich innerlich und äußerlich auf, zentriert dich und aktiviert – wie nebenbei – deinen Beckenboden.

Spiel mit dieser kleinen Bewegung.
Nimm deinen Stand und deine Haltung wahr – wie fühlt sich das an?
Jetzt spüre deinen ganzen Körper – wie geht es ihm gerade?
Lass sich deine Augen öffnen und nimm dir noch etwas Zeit, um die Übung nachklingen zu lassen.

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