Dunkelrote Grafik mit dem Schriftzug: Um den Wochenfluss kursieren viele Mythen
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Stoffbinden im Wochenbett – geht das?

Erst mal dieses Wort: Wochenfluss. So wie auch Wochenbett und Wöchnerin klingt der Begriff in meinen Ohren etwas altbacken. Der Begriff leitet sich ganz einfach davon ab, dass Frauen nach der Geburt ein Wundsekret ausscheiden, welches aus Blut, weißen Blutkörperchen, Plazentagewebe und Vaginalsekret besteht. Zu Anfang noch überregelstark und rot, wird der Ausfluss im Laufe mehrerer Wochen immer schwächer und heller. Nach einem Kaiserschnitt tritt ebenfalls Wochenfluss auf, wenn auch schwächer   Weiterlesen

Ein Haufen Alteisen
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Eisenmangel – ein verbreitetes Problem

„Eisenmangel haben die meisten Frauen in Ihrem Alter!” – dies war der Ausspruch meines Hausarztes im Sommer 2013, als ich wegen Haarausfall in die Sprechstunde kam und sich zeigte, dass ein deutlicher Speichereisenmangel dahinter steckte. Mit meiner überstarken Menstruationsblutung sei das nicht verwunderlich, meinte der Arzt, und verschrieb mir Eisentabletten. Da ich diese nicht vertrug, begann ich nach Alternativen und relevanten Informationen zu recherchieren; in den darauffolgenden   Weiterlesen

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Selbstbestimmung unter der Geburt – es beginnt mit der Sprache

Mit einem Vorwort von Petra:

Vor einiger Zeit habe ich in einem Forum die Worte einer Hebamme entdeckt, die die Bedeutung von Sprache rund um das Thema Geburt betont hat. Mit diesem kurzen Artikel möchte ich das aufgreifen und zu einer Serie zu diesem Thema einladen: Wie unsere Wahrnehmung der Welt – und in diesem Fall unsere Wahrnehmung der Geburt – durch Wortwahl beeinflusst werden kann. Ich freue mich über Artikel und Kommentare von unseren Leser:innen.

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Minimalismus mit Kind(ern) – geht das?

Minimalismus ist ein Thema, das derzeit auf unterschiedlichen Blogs und anderen Publikationen viel Aufmerksamkeit erfährt.
In unserer vom Konsum geprägten westlichen Welt, in der eine Vielzahl von Produkten online und offline verfügbar ist und wo die meisten Menschen über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, Gegenstände und Dienstleistungen ohne lange Wartezeiten zu erwerben, wächst die Sehnsucht nach einem bewussten, nachhaltigen Umgang mit Konsum.
Es hat sich wohl jede*r von uns schon mal gefragt, ob man wirklich so viele Bücher, Bekleidung, Dekoartikel etc. pp. benötigt – spätestens wenn ein Umzug ansteht und man vor der Aufgabe steht, sein Hab und Gut in Kisten zu packen. Der Wunsch nach mehr Einfachheit bezieht sich aber nicht nur auf den Umgang mit Gegenständen, sondern auch darauf, wie man seine Zeit verbringt. Minimalismus bedeutet auch, seine Prioritäten neu zu sortieren und die Lebensenergie neu zu fokussieren.
Wer Minimalismus nur als Programm zum „Ausmisten“ begreift, denkt zu kurz. Neben Tipps zum Ausmisten und Ideen für einen einfacheren Lebensstil ist es wohl die größte Herausforderung, seine Zeit und Energie so zu bündeln, dass einen der Alltag nicht unnötig aufreibt.

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Levantiner Schwämmchen – wieso, weshalb, warum?

„Die Menstruationstasse finde ich total sinnvoll, aber wenn ich sie länger trage, drückt die Tasse unangenehm auf die Blase / den Scheideneingang.“

„Tampons trocknen meine Schleimhäute aus, aber mit Menstruationstassen komme ich nicht zurecht. Gibt es da nicht noch eine Alternative?”

„Ich würde so gerne wieder mit meinem Partner schlafen, wenn diese blöden Schmierblutungen nicht wären!“

„Während der Periode habe ich große Lust auf Sex, aber ich fühle mich wegen meiner starken   Weiterlesen