Artikel

Dass man nichts riecht!

“Als ich das erste Mal von Stoffbinden gehört habe dachte ich nur "boah wie eklig!"Schon seit geraumer Zeit hatte ich nur noch Tampons verwendet. Manchmal für die Schmierblutungen Slipeinlagen, aber meistens durchgehend Tampons.Vor Wegwerf-Binden habe ich mich schon immer geekelt. Allein schon wegen des nassen Gefühls, aber am schlimmsten dieser bestialische Gestank. Ich hatte mich echt geschämt und manchmal befürchtet das man es durch die Klamotten durchriechen kann. Daher habe ich die nur im zarten Alter von 12-14 verwendet als die Mensschmerzen schlimm und das Tampon-Einführen schwierig waren.Weil ich mit den Menstässchen nicht zurecht kam, wollte ich den Stoffbinden doch mal ne Chance geben. Das Drücken des Tampons gegen den Muttermund hat nämlich meine leichten Mensschmerzen manchmal doch sehr unangenehm werden lassen. Nach langer Gewöhnung an den Gedanken und Kontakt mit dem Mensblut bei den Tässchenversuchen ist auch der Ekel vollständig geschwunden. Geholfen hat sicher auch, dass sowohl mein Freund als auch mein Ex den Kontakt zum Mensblut kein bisschen gescheut haben.Ich finde es jetzt sehr, sehr befreiend ein Stückchen schönen Stoffs vollbluten zu dürfen nachdem ich jahrelang Angst hatte meine Unterhosen einzusauen. Zumal das Stückchen Stoff eine hübsche Farbe hat und so wunderbar weich und flauschig ist – und so teuer war wie ein 10er-Pack Unterhöschen 😆 Toll ist natürlich auch, dass man nichts riecht! Man muss schon die Nase in die blutige Binde hängen um das Blut überhaupt riechen zu können. Ich finde das sehr erbaulich, da riecht schon Sperma penetranter. Das hilft mir den Gedanken abzulegen das Mensblut etwas unreines ist.”