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Selbstbestimmung unter der Geburt – es beginnt mit der Sprache 


Mit einem Vorwort von Petra:

Vor einiger Zeit habe ich in einem Forum die Worte einer Hebamme entdeckt, die die Bedeutung von Sprache rund um das Thema Geburt betont hat. Mit diesem kurzen Artikel möchte ich das aufgreifen und zu einer Serie zu diesem Thema einladen:
 Wie unsere Wahrnehmung der Welt – und in diesem Fall unsere Wahrnehmung der Geburt – durch Wortwahl beeinflusst werden kann. Ich freue mich über Artikel und Kommentare von unseren Leserinnen.

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Menstrual Health Day 2018: Empowerment durch Bildung

Seit einigen Jahren ist der 28. Mai ein Tag, um die Menstruation zu feiern und gleichzeitig auf Herausforderungen aufmerksam zu machen, die es in Bezug zu einer gesunden und positiven Menstruation gibt. Und weil das ganze Thema größer ist als die meisten Menschen denken, wird der Mhday jedes Jahr unter einem anderen Motto gefeiert. Und dieses Jahr ist das Motto: Empowerment.
Dieser schwer ins Deutsch zu übersetzende Begriff steht für Selbstbestimmung, Selbstermächtigung, Stärke und die Übernahme von (Selbst)Verantwortung.

Von Anfang an war Kulmine viel mehr als nur eine Firma, die Stoffbinden und Slipeinlagen herstellt und verkauft. Es war immer ein Bestreben vorhanden – das Streben Wissen zu teilen, Frauen über die grundlegenden biologischen Prozesse hinaus zu informieren und ihnen Selbstbestimmung und Selbstverantwortlichkeit zu geben.
Petra Sood, eine der Gründerinnen, hat ihre Wurzeln in der Leitung von Workshops für Frauen. Durch die Vermittlung von körperlicher Weisheit und einfachen, aber wirksamen Praktiken hat sie es Frauen ermöglicht, sich mit ihrer inneren Kraft zu verbinden und wahre Entspannung zu erfahren. Das in diesen Workshops vermittelte Wissen wird bis heute durch Kulmine on Tour vermittelt: kleine Workshops, die Informationen über alternative Menstruationsprodukte und den Zyklus mit Anleitungen zu einfachen Übungen kombinieren.
Der Zusammenhang zwischen Bildung und Empowerment findet sich auch in jeder Ecke der großen und informativen Website – einschließlich des wachsenden Blogs mit vielen verschiedenen Autorinnen, die ihre eigene Meinung zu einem großen Themenspektrum einbringen.

Aber was ist diese geheimnisvolle Selbstbestimmung, die durch Bildung über Menstruation entstehen soll?[Weiterlesen]

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Menstrual Health Day 2018: Empowerment Through Education

For several years the 28th of May has been a day to celebrate menstruation and to bring attention to challenges in regards to menstrual health around the world. And because this topic is bigger then most people realise, every MhDay is celebrated under a different motto. And this year the focus is: empowerment!

From the beginning Kulmine has been much more than just a company producing and selling cloth pads and pantyliners. There always was an aspiration present – a striving to share knowledge, to educate women beyond the basic biological processes and to empower them.
Petra Sood, one of the founders has her roots in leading workshops for women. Through the teaching of bodily wisdom and simple yet highly effective methods she has enabled women to connect with their inner strength and find true relaxation. The knowledge taught in these workshops is shared through Kulmine on Tour to this day: small workshops that combine information about alternative menstrual products and the menstrual cycle with instructions to simple exercises.
The connection between education and empowerment is also found in every corner of the large and informative website – including the growing blog with many different authors who add their own view on a big range of topics.

But what is this mysterious empowerment that is supposed to come through education about menstruation?[Weiterlesen]

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Ein Film für jeden Menschen?

Ja, einen Film für jeden Menschen gibt es. Er heißt „Die sichere Geburt – Wozu Hebammen“ und handelt von Schwangerschaft und Geburt. Carola Hauck hat damit ein, meiner Ansicht nach, ganz wichtiges Meisterinnenwerk geschaffen. Ihr Film spricht seine Zuschauer*innen auf verschiedensten Ebenen an und kombiniert Interviews mit Experten*innen, mit Geburtsberichten von Müttern und Vätern sowie mit informativen Zeichentrickdarstellungen.
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3. Teil der PMS Reihe: Noch mehr Tipps für entspannte Tage

In Teil 1 dieser Reihe wurde erklärt, was PMS ist, in Teil 2 haben wir konkrete Ideen unserer Kundinnen gesammelt und hier kommen nun noch mehr Tipps, diesmal direkt aus der Feder von Petra, Mela und Nina. Oft ist der Übergang zwischen PMS hin zur Menstruation fließend und auch die Tipps können meist in beide Richtungen eingesetzt werden!

Neben dem Abklären medizinischer Ursachen ist das Verständnis des eigenen Zyklus wichtig. Ebenso bedeutsam erscheint uns die „Eroberung“ des Beckens – das Hinspüren, das Wahrnehmen, das sich damit Beschäftigen – mit der Vulvina*, der Gebärmutter und den anderen weiblichen Organen. Auch das Auflösen des Menstruationstabus (zumindest im persönlichen Rahmen) löst viel Spannung.

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Es ist nicht egal, wie wir gebären!

Als Nina mich fragte, ob ich über meine Geburt schreiben würde, die ich als selbstbestimmt erlebt habe, dachte ich: Na klar schreibe ich über die Geburt. Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam die Erkenntnis: Die Geburt war selbstbestimmt, aber es gab auch einen Weg dorthin, der mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger war.

Schon 2010 hatte ich über die immer kritischer werdende Situation der Hebammen gelesen und wusste – sechs Jahre später – dass ich schnell sein musste, sollte ich schwanger werden.
Ich hatte viele Geburtsberichte gelesen, davon sehr viele positive über außerklinische Geburten mit 1 zu 1 Betreuung und eine aufsuchende Wochenbett-Betreuung. Da war also das diffuse Wissen, dass Hebammen wichtig für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung waren, aber wie bedeutsam sie für mein persönliches Erleben derjenigen sein würden, ahnte ich noch nicht im Geringsten.

Als digital native bin ich mit dem Internet aufgewachsen und ohne es wäre ich nicht in der Lage gewesen, mir die Voraussetzungen für eine selbstbestimmte Geburt zu schaffen. Deshalb möchte ich meine Erfahrung mit Interessierten teilen, auch wenn der Text so viel länger geworden ist, als ursprünglich geplant. 🙂

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Zwei Töchter und zwei verschiedene Geburtsorte

Wir freuen uns auch weiterhin über Einsendungen zu Geburtserfahrungen! Warum wir über Geburten schreiben, kannst du in diesem Beitrag von Petra nachlesen. Die Verfasserin des folgenden Beitrages hat zwei Töchter geboren, die eine schon vor einigen Jahren, die andere vor ein paar Monaten.

In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich viele Ängste. Viele davon resultierten aus schlimmen Geburtsgeschichten, die ich bis dato kannte. Es waren einerseits Ängste vor unerträglichen Schmerzen während der Geburt, vor Komplikationen, vor Geburtsstillständen, schlechten Herztönen, sich zu früh lösenden Plazenten usw. Auf der anderen Seite fürchtete ich mich vor gefühllosen GeburtshelferInnen, mir aufgedrängten medizinischen Eingriffen und dem Kontrollverlust in einer Krankenhausroutine. Ich fühlte mich in einer Zwickmühle: Einerseits „musste” ich für mein Sicherheitsbedürfnis in ein Krankenhaus gehen, andererseits war es für mich unvorstellbar, dort auf mir völlig unvertraute Menschen zu treffen, ganz zu schweigen von allen Schreckensszenarien des Verlustes meiner Selbstbestimmung, die ich mir ausmalte.

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Die Pille – warum denn nicht?

Wir schließen die Reihe rund ums pillenfreie Verhüten (erstmal) mit diesem Bericht ab, bei dem erstmalig die Kupferspirale einen kleinen Auftritt hat!

Mit 15 ging es mir wie vielen jungen Mädchen

Ich hatte meinen ersten richtigen Freund und fühlte mich bereit für mein erstes Mal. Es war klar, dass wir verhüten müssen und daher machte ich mich auf den Weg zu meiner Frauenärztin. Ich wollte das allersicherste Verhütungsmittel haben, denn schwanger mit 15, das ging für mich gar nicht.
Direkt schlug mir die Frauenärztin die Pille vor – und ich stiefelte mit einem Rezept in der Hand in die nächste Apotheke. Aufgeklärt wurde ich nicht, es wurde nicht gefragt, ob ich in der Familie jemanden kenne, der eine Thrombose oder andere Herzkreislauferkrankung hat, es wurde nicht gefragt, ob ich rauche und auch der Zusammenhang einer erhöhten Brustkrebsgefahr wurde mir nicht erklärt. So fuhr ich also mit der Pillenpackung in der Hand nach Hause und machte sie auf. Drei Blister und ein Beipackzettel fielen heraus. Ich musste schlucken – dieser Beipackzettel war mindestens dreimal so lang wie die, die ich bis jetzt von anderen Medikamenten gewohnt war. Ich fing also an zu lesen, und mich traf ein kleiner Schock – Unmengen an Nebenwirkungen purzelten mir entgegen.

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