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Ein Film für jeden Menschen?

Ja, einen Film für jeden Menschen gibt es. Er heißt „Die sichere Geburt – Wozu Hebammen“ und handelt von Schwangerschaft und Geburt. Carola Hauck hat damit ein, meiner Ansicht nach, ganz wichtiges Meisterinnenwerk geschaffen. Ihr Film spricht seine Zuschauer*innen auf verschiedensten Ebenen an und kombiniert Interviews mit Experten*innen, mit Geburtsberichten von Müttern und Vätern sowie mit informativen Zeichentrickdarstellungen.
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3. Teil der PMS Reihe: Noch mehr Tipps für entspannte Tage

In Teil 1 dieser Reihe wurde erklärt, was PMS ist, in Teil 2 haben wir konkrete Ideen unserer Kundinnen gesammelt und hier kommen nun noch mehr Tipps, diesmal direkt aus der Feder von Petra, Mela und Nina. Oft ist der Übergang zwischen PMS hin zur Menstruation fließend und auch die Tipps können meist in beide Richtungen eingesetzt werden!

Neben dem Abklären medizinischer Ursachen ist das Verständnis des eigenen Zyklus wichtig. Ebenso bedeutsam erscheint uns die „Eroberung“ des Beckens – das Hinspüren, das Wahrnehmen, das sich damit Beschäftigen – mit der Vulvina*, der Gebärmutter und den anderen weiblichen Organen. Auch das Auflösen des Menstruationstabus (zumindest im persönlichen Rahmen) löst viel Spannung.

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Es ist nicht egal, wie wir gebären!

Als Nina mich fragte, ob ich über meine Geburt schreiben würde, die ich als selbstbestimmt erlebt habe, dachte ich: Na klar schreibe ich über die Geburt. Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr kam die Erkenntnis: Die Geburt war selbstbestimmt, aber es gab auch einen Weg dorthin, der mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger war.

Schon 2010 hatte ich über die immer kritischer werdende Situation der Hebammen gelesen und wusste – sechs Jahre später – dass ich schnell sein musste, sollte ich schwanger werden.
Ich hatte viele Geburtsberichte gelesen, davon sehr viele positive über außerklinische Geburten mit 1 zu 1 Betreuung und eine aufsuchende Wochenbett-Betreuung. Da war also das diffuse Wissen, dass Hebammen wichtig für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung waren, aber wie bedeutsam sie für mein persönliches Erleben derjenigen sein würden, ahnte ich noch nicht im Geringsten.

Als digital native bin ich mit dem Internet aufgewachsen und ohne es wäre ich nicht in der Lage gewesen, mir die Voraussetzungen für eine selbstbestimmte Geburt zu schaffen. Deshalb möchte ich meine Erfahrung mit Interessierten teilen, auch wenn der Text so viel länger geworden ist, als ursprünglich geplant. 🙂

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Zwei Töchter und zwei verschiedene Geburtsorte

Wir freuen uns auch weiterhin über Einsendungen zu Geburtserfahrungen! Warum wir über Geburten schreiben, kannst du in diesem Beitrag von Petra nachlesen. Die Verfasserin des folgenden Beitrages hat zwei Töchter geboren, die eine schon vor einigen Jahren, die andere vor ein paar Monaten.

In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich viele Ängste. Viele davon resultierten aus schlimmen Geburtsgeschichten, die ich bis dato kannte. Es waren einerseits Ängste vor unerträglichen Schmerzen während der Geburt, vor Komplikationen, vor Geburtsstillständen, schlechten Herztönen, sich zu früh lösenden Plazenten usw. Auf der anderen Seite fürchtete ich mich vor gefühllosen GeburtshelferInnen, mir aufgedrängten medizinischen Eingriffen und dem Kontrollverlust in einer Krankenhausroutine. Ich fühlte mich in einer Zwickmühle: Einerseits „musste” ich für mein Sicherheitsbedürfnis in ein Krankenhaus gehen, andererseits war es für mich unvorstellbar, dort auf mir völlig unvertraute Menschen zu treffen, ganz zu schweigen von allen Schreckensszenarien des Verlustes meiner Selbstbestimmung, die ich mir ausmalte.

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Die Pille – warum denn nicht?

Wir schließen die Reihe rund ums pillenfreie Verhüten (erstmal) mit diesem Bericht ab, bei dem erstmalig die Kupferspirale einen kleinen Auftritt hat!

Mit 15 ging es mir wie vielen jungen Mädchen

Ich hatte meinen ersten richtigen Freund und fühlte mich bereit für mein erstes Mal. Es war klar, dass wir verhüten müssen und daher machte ich mich auf den Weg zu meiner Frauenärztin. Ich wollte das allersicherste Verhütungsmittel haben, denn schwanger mit 15, das ging für mich gar nicht.
Direkt schlug mir die Frauenärztin die Pille vor – und ich stiefelte mit einem Rezept in der Hand in die nächste Apotheke. Aufgeklärt wurde ich nicht, es wurde nicht gefragt, ob ich in der Familie jemanden kenne, der eine Thrombose oder andere Herzkreislauferkrankung hat, es wurde nicht gefragt, ob ich rauche und auch der Zusammenhang einer erhöhten Brustkrebsgefahr wurde mir nicht erklärt. So fuhr ich also mit der Pillenpackung in der Hand nach Hause und machte sie auf. Drei Blister und ein Beipackzettel fielen heraus. Ich musste schlucken – dieser Beipackzettel war mindestens dreimal so lang wie die, die ich bis jetzt von anderen Medikamenten gewohnt war. Ich fing also an zu lesen, und mich traf ein kleiner Schock – Unmengen an Nebenwirkungen purzelten mir entgegen.

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Jederzeit wieder ins Geburtshaus!

Schon früh in der Schwangerschaft zeichnete sich ab, dass der Vater meines Kindes in unserem weiteren Leben keine große Rolle spielen würde. Deshalb waren meine Ängste und Gedanken in Bezug auf die bevorstehende Geburt vielleicht ein wenig anders gelagert als bei vielen anderen Frauen: 

Würde ich allein sein, wenn die Geburt losging? Wie würde ich zum Geburtsort kommen? Wen würde ich anrufen? Würde ich allein in die Geburt gehen, oder jemanden mitnehmen? Wenn ja, wen?
Zum Glück wusste ich um die prekäre Lage der Geburtshilfe!

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Stoffbinden im Wochenbett – geht das?

Erst mal dieses Wort: Wochenfluss. So wie auch Wochenbett und Wöchnerin klingt der Begriff in meinen Ohren etwas altbacken. Der Begriff leitet sich ganz einfach davon ab, dass Frauen nach der Geburt ein Wundsekret ausscheiden, welches aus Blut, weißen Blutkörperchen, Plazentagewebe und Vaginalsekret besteht. Zu Anfang noch überregelstark und rot, wird der Ausfluss im Laufe mehrerer Wochen immer schwächer und heller. Nach einem Kaiserschnitt tritt ebenfalls Wochenfluss auf, wenn auch schwächer und kürzer. Meist ist der Wochenfluss mit dem Ende des Wochenbetts nach rund sechs Wochen versiegt.
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