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3. Teil der PMS Reihe: Noch mehr Tipps für entspannte Tage

In Teil 1 dieser Reihe wurde erklärt, was PMS ist, in Teil 2 haben wir konkrete Ideen unserer Kundinnen gesammelt und hier kommen nun noch mehr Tipps, diesmal direkt aus der Feder von Petra, Mela und Nina. Oft ist der Übergang zwischen PMS hin zur Menstruation fließend und auch die Tipps können meist in beide Richtungen eingesetzt werden!

Neben dem Abklären medizinischer Ursachen ist das Verständnis des eigenen Zyklus wichtig. Ebenso bedeutsam erscheint uns die „Eroberung“ des Beckens – das Hinspüren, das Wahrnehmen, das sich damit Beschäftigen – mit der Vulvina*, der Gebärmutter und den anderen weiblichen Organen. Auch das Auflösen des Menstruationstabus (zumindest im persönlichen Rahmen) löst viel Spannung.

Generell gilt: Je selbst-bewusster eine Frau ihre Bedürfnisse kennt und lebt, um so weniger zusätzliche Spannungen treten auf. Natürlich gibt es aber auch eine Reihe von Tipps, die getestet werden können! Und auch hier gilt wieder: Werden zyklusbedingte Schmerzen und/oder Blutungen sehr stark oder Stimmungsschwankungen sehr groß, ist das Abklären der Ursachen wichtig!

Ein wichtiger Tipp ist aber tatsächlich auch die Nutzung von konventionellen Mensprodukten, allen voran Tampons, zu hinterfragen. Viele Kulmine Kundinnen berichten, dass allein der Wechsel zu alternativen Menstruationsprodukten, ihnen Erleichterung gebracht hat.

Manchmal fehlt dem Körper auch Magnesium während der Mens – denn da leistet die Gebärmutter immerhin Schwerstarbeit! Für eine gute Wirkung sollte es schon einige Zeit im Vorfeld regelmäßig zugeführt werden. Es kann auch sinnvoll sein, in ein hochwertiges Produkt zu investieren. Außerdem gibt es drei verschiedene Arten von Magnesium, die unterschiedlich gut vom Körper aufgenommen und verwertet werden.

Vitamin B 6 und B 12 und Vitamin D können langfristig eingenommen die psychischen und körperlichen Beschwerden lindern. Hier ist es jedoch wichtig, mit Hilfe einer Blutuntersuchung, die individuell richtige Dosierung zu finden!

Wenn sich eine Frau entscheidet, Schmerzmittel zu nehmen, lohnt es sich, diese vor Einsetzen der schlimmsten Schmerzen zu nehmen, so können die Inhaltsstoffe besser wirken und gegebenenfalls niedriger dosiert werden. Auch machen viele Frauen gute Erfahrungen mit speziellen Frauenschmerzmitteln, die gleichzeitig krampflösend wirken.

Eine Behandlung bei einer guten Ärztin oder Arzt der traditionellen chinesischen Medizin kann gerade bei Menstruationsproblemen lohnenswert sein.

Unerkannte Lebensmittelunverträglichkeiten können Mensschmerzen verstärken und auch schlechte Laune sowie Verstärkung von Stressgefühlen wird dann stärker erlebt. Allen voran ist hier die Histaminintoleranz zu nennen.

Achte darauf, dass die Füße immer warm sind. Manchmal hilft die Wärmflasche auf dem Bauch nicht, weil die Füße kalt bleiben!

Orgasmen in der Partnerschaft oder bei Selbstbefriedigung erlebt, sind ein „heißer” Tipp – denn dadurch durchfluten Endorphine den Körper, was das Schmerzempfinden mindert und die lustvoll erlebten Kontraktionen können die Krämpfe lindern.

Überhaupt sich zu bewegen, tut manchmal einfach gut. Auf den Beckenboden ausgerichtete Bewegungen sind zum Beispiel Bauchtanz oder Yoga speziell für die weiblichen Organe. Aber auch die Bewegung in der Natur oder Zuhause eine kleine Tanzpause einlegen, kann sehr entspannend wirken.

Bei Kulmine on Tour werden einfache Übungen und Bewegungsarten vermittelt, die Spannungen im Körper lösen und Schmerzen lindern können. Ein dort vermittelter Zugang zu den weiblichen Organen und dem Beckenboden wirkt sich lindernd auf PMS aus.

Um noch einmal auf die erwähnten Bedürfnisse einzugehen: Manche Frauen machen die Erfahrung, dass sich der Lebenswandel während des Zyklus stark auf das Erleben der Menstruation auswirkt. Zum Beispiel, dass viel Stress zu vermehrten Beschwerden führen kann.Es ist deshalb für viele Frauen hilfreich zu wissen, was sie in welchen Phasen des Zyklus brauchen: wann Ruhe, wann Bewegung, wann Kontakt, wann Alleinsein oder auch, welches Essen zu welcher Zeit den Fluss der Menstruation erleichtert.

Das alles ist individuell verschieden aber gleichzeitig so alltagsbezogen, dass hier jede Frau ganz einfach selbst beobachten kann, was ihr gut tut. Unter diesem Aspekt können besonders diejenigen Frauen, die unter scheinbar zyklusbedingten Stimmungsschwankungen leiden, schauen, ob sie ihr Leben noch kreativer, ruhiger, lebendiger, authentischer leben können.

Wir freuen uns, wenn du mit diesen Tipps die Möglichkeit bekommen hast, etwas mehr über unser Verständnis von Menstruation und Weiblichkeit zu erfahren. Vieles davon wird auch immer wieder in und zwischen den Zeilen der zahlreichen Kundinnen-Berichten bestätigt.

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