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Feminismus, Kapitalismus und Klimawandel

Im Rahmen der Klimaaktionswoche rief >Fridays For Future Freiburg dazu auf, Workshops anzubieten. Ich schlug das Thema “Zero Waste Menstruation” vor und später, als auf Facebook speziell für das Thema “Feminismus” angefragt wurde, bewarb ich mich auch dafür. Und weil es dazu auf dem Blog noch nichts gab, habe ich den Vortrag in einen Artikel verwandelt!

Der Zero Waste Workshop fand in kleiner aber feiner Runde statt und acht Frauen erhielten Einblicke in (fast) alle alternativen und plastikfreien Menstruationsprodukte. Von dem Workshop am nächsten Tag erwartete ich ähnliche Zahlen – doch da hatte ich mich wirklich getäuscht!

Der Raum war schnell gut gefüllt und mehrmals kamen noch Menschen nach. Spontan fragte eine Mitarbeiterin des ehrenamtlich arbeitenden >Radio Dreyecklandes an, ob sie meinen Vortrag aufnehmen dürfe. Der Beitrag soll demnächst gesendet werden, dann reichen wir den Link nach.

Nachdem Petra von dem Vortrag erfuhr, fragte sie, ob ich den Vortrag zu einem Blogbeitrag verarbeiten wolle. Das Ergebnis lest ihr hier! Wer den Vortrag angehört hat, wird viele Wiederholungen entdecken. Aufgrund des anderen Formates gibt es jedoch einen anderen Einstieg, an einigen Stellen wird es Vertiefungen geben, anderes thematisiere ich in diesem Text nicht, obwohl es Teil des Vortrages ist und ein paar Anmerkungen von Teilnehmenden werden mit eingearbeitet.

Mit freundlicher Genehmigung der Böll Stiftung verwende ich für die historischen Anmerkungen längere direkte Zitate aus >diesem Artikel – für den ich eine ausdrückliche Leseempfehlung ausspreche! Für den Vortrag konnte davon nur eine Auswahl genutzt werden, aber es sind viele weitere spannende Informationen zu entdecken.

Lida Gustava Heymann: Broschüre
zum Frauenwahlrecht München 1907 (AddF)

Climate change is a man-made problem, and needs a feminist solution

Dieses Zitat der früheren irischen Präsidentin und UN-Sondergesandten für Klimawandel >Mary Robinson enthüllt in der Übersetzung ins Deutsche die Doppelgründigkeit: Klimawandel ist ein menschengemachtes Problem … Oder: Klimawandel ist ein vom Mann gemachtes Problem und braucht eine feministische Lösung.

Wie kommt man dazu, solch eine Meinung in den Raum zu stellen? Ist die heutige Klimatragödie von Männern verursacht worden? Haben Frauen denn nicht einen ebenso so großen Anteil an der Problematik? Wer den Klimawandel historisch betrachtet und in eine Linie mit Industrialisierung und Kapitalismus setzt, wird diese Frage mit “Nein” beantworten.

Denn durch die Geschichte hindurch hatten Frauen weniger Rechte als Männer und waren (je nach individueller Situation mehr oder weniger aktiv) Unterdrückung durch das patriarchal geprägte System und Diskriminierung ausgesetzt. Und nicht erst heute setzen sich Menschen für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Der Einsatz für Gleichberechtigung wurde zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Gegenden der Welt geführt. Dieser Text konzentriert sich jedoch auf Deutschland seit dem 18. Jahrhundert.

Doch wie sähe das mit der Gleichberechtigung aus, wenn man einen Rückblick in die europäische Vergangenheit werfen würde?

Denkmal für die Opfer der Hexenprozesse von Bernau, gestaltet von Annelie Grund (Creative Commens Lizenz)

Wer sich mit dem frühen europäischen Mittelalter beschäftigt, wird überrascht feststellen, welche Möglichkeiten reiche und adlige Frauen hatten und diese größer waren, als man heute denken würde. In Klöstern und als Beraterinnen von Fürsten, Königen und sogar Kaisern konnten sie aktiv Positionen der Macht innehaben. Dies änderte sich mit dem Übergang ins hohe Mittelalter und erfuhrdann mit dem Beginn der Frühen Neuzeit einen traurigen Höhepunkt im Zuge der Frauenverfolgung während der spanischen Inquisition, die als Hexenverbrennungen bekannt sind. Das Wissen über Geburtskunde, Frauengesundheit, Verhütung und Abtreibung, das durch die Ermordung von wissenden Frauen und Hebammen verloren gegangen ist, ist schwer überschaubar und doch schmerzhaft spürbar gewesen!

Doch ist heute alles besser? Das mag man gerne denken. Natürlich hat sich viel geändert und vor dem Gesetz ist in Deutschland klar: Die Geschlechter sind gleichgestellt.

Doch die Realität sieht immer noch anders aus. Bis heute gibt es keinen gleichen Lohn für gleiche Arbeit und Frauen arbeiten zu großen Teilen unbezahlt – je nach Quelle sind das mehrere Stunden jeden Tag. Diese Arbeit liegt in der >Sorgearbeit, in der Kindererziehung, betrifft die >Mental load und sie liegt in dem Bereich, der im Deutschen etwas unschön als Reproduktionsarbeit bezeichnet wird. Also alles, was mit dem Schwanger-Sein, Gebären und Stillen zu tun hat.

Viele der Themen, die heute debattiert werden, lassen sich direkt auf die Vergangenheit zurück beziehen. Tatsächlich sind viele der früher geforderten Aspekte bis heute nicht umgesetzt.

Aber was ist Feminismus eigentlich?

Es gibt unzähliche Definitionen und unzählige Vorstellungen davon, was Feminismus ist. Für mich sieht die einfachste Definition so aus: Feminismus ist der Glaube, dass alle Geschlechter auf allen Ebenen die gleichen Rechte und Pflichten haben – rechtlich, politisch und gesellschaftlich. Und weil das noch nicht zutrifft, gehört zum Feminismus auch die Erkenntnis, dass diese Gleichheit auf manchen Ebenen noch nicht realisiert wurde. Wer sich Feminist*in nennen mag, sollte sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten für die Gleichheit der Geschlechter einsetzen. (Und mag es auch “nur” der Einsatz für geschlechtergerechte Sprache sein!)


Doch nun: Zurück in die Vergangenheit!

Die folgenden Anmerkungen richteten, wie bereits erwähnt, den Fokus auf die deutsche Geschichte. Dies soll aber nicht den Anschein erwecken, das wäre das einzige Land, in dem es diese Entwicklungen gab! In vielen anderen Ländern gab es zeitgleich ähnliche Bewegungen.

Wenn im folgenden von “Wellen” gesprochen wird, dann mit dem Bewusstsein, dass diese ein starkes historisches Konstrukt sind. Auch vor der ersten Welle haben sich Frauen für ihre Rechte eingesetzt – die sogenannte erste Welle nahm lediglich ein besonderes Ausmaß an.

Und: Die Frauenbewegung war von Anfang an nicht einheitlich – und sie ist es bis heute nicht! Man kann nicht von “dem” Feminismus sprechen und auch nicht von “der” Frauenbewegung. Diesen Punkt vertiefe ich an späterer Stelle weiter, er sollte jedoch auch in den folgenden Ausführungen mit bedacht werden.

1915 organisierten Kriegsgegnerinnen den internationalen Frauenfriedenskongress in Den Haag. ( AddF)

Erste Welle der Frauenbewegung

“Die erste Welle der Frauenbewegung nahm im 18. Jahrhundert ihren Anfang und war stark von dem Ziel der Französischen Revolution, der Gleichheit aller Menschen und den Ideen der Aufklärung geprägt. Während dieser Phase haben sich zwei unterschiedliche Strömungen entwickelt: die bürgerliche und die proletarische Frauenbewegung.”

1848/49 – Revolution und ihre Folgen

”Nach der [gescheiterten deutschen] Revolution, während der Frauen eine aktive Rolle im Kampf für (u.a.) politische Partizipation und einen deutschen Nationalstaat gespielt hatten, wurde es ihnen verboten, politisch aktiv zu sein. Zudem gab es ein explizites politisches Versammlungs- und Vereinigungsverbot für Frauen.”

1865 – Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins

”Eines der Hauptziele des Vereins war es, Bildungschancen für Frauen zu verbessern und deren Berufstätigkeit zu fördern. Der Frauenverein forderte ein Recht auf Arbeit und die Einrichtung von Industrie- und Handelsschulen für Mädchen sowie gleichen Lohn für gleiche Arbeit.”

1896 – Frauenstudium in Deutschland

”In Baden setzte die Regierung gegen die letzten männlichen Proteste aus der Professorenschaft das Frauenstudium durch. Die badischen Universitäten Heidelberg und Freiburg waren die ersten in Deutschland, die Frauen den vollen Zugang gewährten. Ab 1896 waren Frauen als Gasthörerinnen an Universitäten in Preußen zugelassen. Durch den Einfluss von Frauen entstanden an den Universitäten auch neue Forschungsfelder; so bereitete Alice Salomon (1872–1948) der Sozialen Arbeit den Weg als Wissenschaft.”

1918 – Frauenwahlrecht

Werbemarke zum
Frauenstimmrecht, ca. 1905
(AddF)

”Als großer Erfolg der ersten Frauenbewegung wurde das aktive und passive Wahlrecht für alle Bürgerinnen ab 21 Jahren in der Weimarer Verfassung verankert. Bei den Wahlen im Januar 1919 gab es 90 Prozent Wahlbeteiligung der Frauen und zehn Prozent weibliche Abgeordnete im Parlament. Für das Frauenwahlrecht war zuvor lange gekämpft worden. Gleichzeitig mit dem Wahlrecht wurde der Abbau der Geschlechtsvormundschaft beschlossen: Die Vormundschaft der Väter über mündige, unverheiratete Frauen und die Vormundschaft des Ehemannes.”

In diesem Zusammenhang ist auch die erste Rede einer Frau in der Nationalratversammlung interessant: >Klick
Marie Juchacz spricht dabei den Erfolg des Frauenwahlrechts ausschließlich ihrer Partei (der SPD) zu. Und während die SPD sich sicherlich mit größerer Ausdauer mit dem Frauenwahlrecht beschäftigt hatte als konservative Parteien, ist es schlichtweg falsch, hier einen einzelnen Auslöser für die Umsetzung des Rechtes zu benennen. Zudem macht es die Arbeit all der Aktivistinnen unsichtbar, die sich unabhängig ihrer politischen Zuordnung dafür einsetzten. Es engagierten sich also nicht nur Frauen aus dem linken Parteienspektrum, sondern durchaus auch konservative Frauen des Bürgertums für die Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts.

Weibliche Reichtagsabgeordnete
der 3. Wahlperiode (1924‐1928) (AddF)
steh., v.li.n.re : Arning, Marie; Bartels,
Elise; Agnes, Lore; Bohm‐Schuch, Clara;
Ansorge, Marie; Schulz, Berta; Schilling,
Minna; Juchacz, Marie; Lüders, Marie
Elisabeth; Bäumer, Gertrud;
sitz., v.li.n.re.: Sender, Toni; Reitze,
Hanna; Schiffgebs, Luise; Wurm,
Mathilde; Schroeder, Louise; Remiez,
Anna; Pfülf, Toni (AddF)

Ein anderes Thema der deutschen Geschichte ist das Abtreibungsgesetz. Die Nummer des Paragrafen hat sich seit der ersten Welle der Frauenbewegung nicht geändert: §218 – allein das macht schon deutlich, wie alt und überholt er ist! Die Formulierung des Textes im Strafgesetzbuch hat sich immerhin geändert. Das Abtreibungsverbot ist damals natürlich anders umgesetzt worden und führte zu den entsprechenden unsicheren Abtreibungen und damit verbundenen Todeszahlen von betroffenen Frauen. Wegen der gesetzlich festgelegten Straffreiheit bei Schwangerschaftsabbruch müssen wir uns zumindest in Deutschland nicht mehr Gedanken um schlecht umgesetzte Abtreibungen in Hinterhöfen machen. Doch solange Ärztinnen vor Gericht stehen, weil sie scheinbar Abtreibungen “beworben” haben, solange dieser medizinische Vorgang nicht im Medizinstudium normaler Bestandteil ist – solange Abtreibung überhaupt noch im Strafgesetzbuch steht – solange ist dieses Thema noch aktuell.

1933 – Zeit des Nationalsozialismus

”Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten endeten die Frauenbewegungen der ersten Welle. Es gab einschneidende Rückschritte auf dem Weg zur Emanzipation. So wurde Frauen beispielsweise die Ausübung angesehener Berufe [wie z.B. Juristin]verboten und das passive Wahlrecht wieder entzogen. Der jüdische Frauenbund existierte weiter, bis er von der Regierung 1938 verboten wurde. Auch Verbände und Organisationen der proletarischen Frauenbewegung wurden gemeinsam mit den sozialistischen und sozialdemokratischen Vereinigungen von den Nationalsozialisten zwangsaufgelöst bzw. verboten.”

Zweite Welle der Frauenbewegungen

“Nach dem 2. Weltkrieg lebte in den 1960er- Jahren in der Bundesrepublik Deutschland die Frauenbewegung wieder auf. Sie war stark beeinflusst durch die damalige Student*innenbewegung. Es gründeten sich verschiedene autonome Frauengruppen und Netzwerke, die versuchten, öffentlichkeitswirksam auf Benachteiligungen von Frauen aufmerksam zu machen. Trotz völlig unterschiedlicher politischer Richtungen waren sich die Bewegungen in ihren Hauptforderungen einig: Sie forderten das Recht auf Selbstbestimmung, ein aktives Mitspracherecht in der Politik, den uneingeschränkten Zugang zu qualifizierten Tätigkeiten und die Abschaffung des Paragrafen 218 (Schwangerschaftsabbruch).

Audre Lorde in Austin 1980 (Creative Commens Lizenz)

In den 1980er-Jahren entstand [außerdem] die schwarze feministische Frauenbewegung. Schwarze Frauen […] wurden durch den herrschenden Rassismus in der mehrheitlich weißen Frauenbewegung [unterdrückt]. «Frausein» und Feminismus wurde gleichgesetzt mit weißen Frauen, schwarze Frauen wurden nicht wahrgenommen, [begannen jedoch zunehmend, sich Gehör zu verschaffen.] Die afroamerikanische Dichterin und feministische Philosophin >Audre Lorde war dabei prägend und regte den Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen Weißen und Schwarzen Frauen, insbesondere aber die Kommunikation zwischen Schwarzen deutschen Frauen/Schwarzen Frauen in Deutschland sowie die Forschung zur Geschichte Schwarzer Frauen an.”

Anmerkung: Um zu verdeutlichen, dass es die Bezeichnung Schwarz/Weiß nicht eine biologische sondern eine gesellschaftliche Zuschreibung ist, hat es sich >etabliert, dies durch die Großschreibung zu verdeutlichen.

1949 – Gleichberechtigung in der Verfassung

”In der Verfassung der DDR hieß es in Artikel 7 «Mann und Frau sind gleichberechtigt». Im Westen setzten die SPD-Politikerinnen Elisabeth Selbert und Friederike Nadig gegen anfangs heftigen Widerstand Artikel 3 Abs. 2 «Männer und Frauen sind gleichberechtigt» für das bundesdeutsche Grundgesetz durch. Sie zählen zu den vier «Müttern» des Grundgesetzes, die von September 1948 bis Mai/Juni 1949 neben den 61 Männern des Parlamentarischen Rates das Grundgesetz für die BRD erarbeiteten. Erst ab 1957 wurden nach und nach die gesetzlichen Bestimmungen aufgehoben, die gegen Artikel 3 des Grundgesetzes verstießen. Dazu gehört unter anderem das Letztentscheidungsrecht des Ehemannes in allen Eheangelegenheiten und über die Berufstätigkeit der Ehefrau. Erst 1994 wurde der Artikel ergänzt um den Zusatz: «Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.»”

1968 – «Der Tomatenwurf»

”Der «Tomatenwurf» gilt als Startsignal für die zweite Welle der Frauenbewegung im Westen. Auf dem Kongress des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes beschuldigte Helke Sander, Sprecherin des Aktionsrates zur Befreiung der Frau die SDS-Männer, in ihrer Gesellschaftskritik nicht weit genug zu gehen, weil sie die Diskriminierung der Frauen ignorierten. Daraufhin warf Sigrid Damm-Rüger als Zeichen weiblichen Protestes Tomaten in Richtung des Vorstandstisches.”

1971 – Stern-Titel «Wir haben abgetrieben»

”[Inspiriert durch das französische Vorbild, bei dem sich 1971 Frauen in der Zeitschrift Le Nouvel Observateur zu ihren Abtreibungen bekannten, initiierte die] Journalistin Alice Schwarzer die öffentliche Selbstbezichtigung von 374 prominenten und nicht prominenten Frauen. Die Frauen bekennen sich öffentlich im Stern dazu, abgetrieben und damit gegen geltendes Recht des Paragrafen 218 StGB verstoßen zu haben. Die Aktion erregte großes Aufsehen in West-Deutschland, weil sie erstmals öffentlich das Tabuthema Abtreibung ansprach und die Gründung mehrerer feministischer Gruppen anregte, die sich gegen den Paragrafen 218 engagierten. Anders als in der BRD waren Abtreibungen in der DDR seit 1972 in den ersten drei Monaten legal.”

1977 – Erstes Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts

”Mit dem Gesetz treten eine Reihe neuer Regelungen in Kraft: Es wird unter anderem die sogenannte «Hausfrauenehe» abgeschafft, die die Frau gesetzlich zur Haushaltsführung verpflichtete. Das Recht des Ehemannes, ein Dienstverhältnis seiner Ehefrau fristlos zu kündigen, wird damit aufgehoben. Im Ehescheidungsrecht wird das Schuldprinzip zugunsten des Zerrüttungsprinzips aufgegeben. Zudem kann nun bei Eheschließungen der Nachname der Frau gemeinsamer Familienname werden.”

1990 – Wiedervereinigung

”Als es zur deutschen Vereinigung kam, waren die Ausgangsbedingungen der ost- und westdeutschen Frauenbewegungen denkbar unterschiedlich. Anders als im Westen war die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt in der Verfassung der DDR verankert. Berufstätigkeit war weitgehend Normalität, ein flächendeckendes System von Krippen und Kindergärten ermöglichte es Eltern, dieser nachzugehen. Der Paragraf 218 [wurde schon 1979 gestrichen und der Schwangerschaftsabbruch >legal.

Gesetzliche Regelungen für Familien und Frauen, die seit mehr als 40 Jahren in beiden deutschen Staaten unterschiedlich ausgestaltet waren, [wurden] nun im Einigungsvertrag angeglichen. Artikel 31 Absatz 1 gibt dem gesamtdeutschen Gesetzgeber auf, die Gesetzgebung zur Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen weiterzuentwickeln.”

Es kann nicht oft und deutlich genug gesagt werden: Bei all dem Unrecht, das in der DDR an der Tagesordnung war – mit der Wiedervereinigung verloren Frauen aus der DDR eine Anzahl von wichtigen Rechten und bekamen sie seither nicht wieder zurück.

Juni 1988 Göttingen: Demonstration gegen Paragraph 218 zum Schwangerschaftsabbruch.
(Bundesarchiv – Creative Commen Lizenz)

1997 – Vergewaltigung in der Ehe wird strafbar

”Eine Mehrheit der Abgeordneten des Bundestags – vom Fraktionszwang befreit – stimmte 1997 für einen fraktionsübergreifenden Gruppenantrag der weiblichen Abgeordneten und damit für die rechtliche Gleichstellung ehelicher und außerehelicher Vergewaltigung. Seither ist auch die Vergewaltigung in der Ehe strafbar.”

Es mag sicherlich wenig überraschen, dass zu den wenigen Stimmen gegen das Gesetz (und damit für die Legalität von Vergewaltigung in der Ehe) >Volker Kauder, Horst Seehofer und Friedrich Merz gehörten.

Dritte Welle der Frauenbewegungen

“Seit den 1980er-Jahren wurde die Frauenbewegung vielfältiger. Um ihre jeweiligen Interessen und Anliegen besser vertreten zu können, organisierten sich die verschiedenen Gruppen, wie zum Beispiel Mütter, Migrantinnen, Lesben und Wissenschaftlerinnen in jeweils eigenen Vereinen, politischen Verbänden und Institutionen, zum Beispiel in Form von Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragten. Die Anliegen der (autonomen) Frauenbewegungen gerieten aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit und wurden zunehmend als überholt angesehen.

Zunehmend entwickelte sich wieder eine [gewisse] Gleichgültigkeit gegenüber «Frauenthemen» – dies und die Ausläufer der zweiten Frauenbewegung führten zu verschiedenen neuen «Strömungen» des Feminismus. Manche sprechen [erst heute] von der drittenWelle des Feminismus.”

Die Themen, die in dieser dritten Welle im Mittelpunkt stehen, sind vielfältig: Von den “Dauerbrennern” wie Abtreibung, gleiche Bezahlung bis hin zu Geburtskultur, sexuellen Missbrauch – dies teilweise mit großem medialen Aufsehen und den Schlagworten”Me Too” und “Aufschrei”.

Doch wie konnte es passieren, dass nach so kurzer Zeit das Interesse bei vielen Menschen (auch Frauen!) an feministischen Themen und Gleichberechtigung erloschen war? Ein Grund mag die noch stärkere Zersplitterung in kleine Gruppen sein. Aber ich vermute, dass vielen heute schlicht nicht bewusst ist, wie hart für die aktuell bestehende Situation gekämpft wurde und seit welch kurzem Zeitraum viele Frauenrechte überhaupt erst existieren.

Ich vermute, dass vielen nicht bewusst ist, wie hart für die aktuell bestehende Situation gekämpft wurde und seit welch kurzem Zeitraum viele Frauenrechte überhaupt erst existieren. Rechte werden für selbstverständlich gehalten – und vielen ist nicht einmal bewusst, dass Abtreibung in Deutschland nicht legal ist. Noch bestehende Ungleichheit wird oft als persönliche Situation der Frauen gesehen, nicht als Symptom einer systematischen Ungerechtigkeit.

Und dann gibt es die andere Seite – junge Feministinnen, die den geschichtlichen Hintergrund ebenfalls nicht (an)erkennen und moderne Forderungen als neu formulieren. Die fehlende Anerkennung der Arbeit vergangener Generationen ist im besten Fall einfach ignorant – doch sie verhindert auch die Anerkennung und Würdigung der Errungenschaften historischer Frauenbewegungen. Seit Hunderten von Jahren setzen sich Frauen für das Recht auf Abtreibung ein, für das Recht auf gleiche Bezahlung und für ein Leben mit gleichen Bedingungen für alle ein – und das nicht erst seit heute!

Die Wichtigkeit des intersektionalen Feminismus

Clara Zetkin
(1857-1933)
Vertreterin der proletarischen Frauenbewegung (gemeinfrei)

Schon in den 1930er Jahren kritisierte Clara Zetkin (wie auch andere Feministinnen) die Eindimensionalität der feministischen Bewegung. In ihrem Fall bezog sie sich besonders auf den Zusammenhang von Geschlecht und Klasse. Denn eine Arbeiterin hatte eine andere Lebenswelt als eine Frau aus dem Bürgertum und das äußerte sich auch in den unterschiedlichen Forderungen der proletarischen und bürgerlichen Frauenbewegung. Doch ihre Kritik an dieser Eindimensionalität lässt sich auf viele weitere Aspekte ausweiten. Eine Lösung für dieses Problem bietet der intersektionale Feminismus, der eben diese Einbeziehung verschiedener gleichzeitiger Diskriminierungen fordert. Bereits 1989 von Kimberlé Williams Crenshaw entworfen, hat sich dieses Verständnis von Feminismus vor allem in den letzten Jahren mehr und mehr etabliert. Der intersektionale Feminismus fordert dazu auf, alle Aspekte möglicher Diskriminierung mit einzubeziehen und die Überschneidungen (intersection) anzuerkennen – und langfristig diese sich überschneidenden Diskriminierungen aufzulösen. So erlebt eine Frau mit Behinderung(en) eine andere Art von Diskriminierung als eine Frau ohne Behinderung. Hier findet eine Überschneidung zwischen Behinderung und Geschlecht statt. Und eine Frau, die als nicht deutsch eingeordnet wird, erlebt wiederum andere Arten von Diskriminierungen. Hier findet eine Überschneidung zwischen (vermeintlicher) Herkunft und Geschlecht statt.

Kimberlé Williams Crenshaw, Bild von Mohamed Badarne (Creative-Commons-Lizenz )

Es ist wichtig, Raum für Menschen zu schaffen, die mehrfachen Diskriminierungen ausgesetzt sind, in dem sie zu Wort kommen und ihr Erleben teilen. Menschen, die keinen oder wenigen überschneidenden Diskriminierungen ausgesetzt sind, können sich auf der anderen Seite ihrer Privilegien bewusst werden und aktiv und mit wachem Auge auf mögliche Überschneidungen gucken. Mit diesem Bewusstsein kann ein Feminismus entstehen, der gerade in seiner Vielfalt stark ist und der es schafft, ganz unterschiedliche Forderungen und Themen in den Fokus zu stellen.
Link zum Wikipedia-Artikel zur Intersektionalität: >Klick


Kapitalismus – der Versuch einer Definition

Nach der vergeblichen Suche einer sinnvollen Definition übernahm ich für diesen Teil des Vortrags die Definition von >Wikipedia – nicht weil ich sie besonders gut finde, sondern um sie als Ausgangspunkt für die nächsten Gedanken nutzen zu können.

Kapitalismus Definitionen sind vielfältig… und umstritten. Wichtig ist vor allem, dass sich der Begriff auf zwei sehr verschiedene Bereiche bezieht. Zum einen ist Kapitalismus eine spezielle Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung und zum anderen bezeichnet es einen Zeitabschnitt in der Wirtschaftsgeschichte. Wenn im Alltag über Kapitalismus gesprochen wird, meint man meist die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Diese Ordnung basiert “auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt. Als weitere konstitutive Merkmale werden genannt: Die Akkumulation, für manche das ‘Herzstück’, Hauptmerkmal und Leitprinzip des Kapitalismus, und das ‘Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen kapitalistischen ‘Betrieb’.”

Ausgehend von dieser Definition kann ein Bogen zurück zur ersten Welle des Feminismus gespannt werden. Denn diese hatte ihren Ursprung in der Zeit, die vereinfacht gerne als “Industrialisierung” oder “Industrielle Revolution” bezeichnet wird – oder auch: Die Zeit, in welcher der Kapitalismus entstand. Doch was steckte dahinter? In Geschichtsbüchern wird diese gerne als die Zeit präsentiert, in der die europäischen Staaten (nach und nach) in der Moderne ankamen und durch Innovation und Erfindungen die Welt mit Konsumgütern versorgt werden konnte. Doch von Anfang an geschah das auf Kosten der Natur. Die Dampfmaschine, die all diese Entwicklungen möglich machte, war keine neue Erfindung – bereits im antiken Griechenland wurde sie in einer Vorläuferversion eingesetzt. Deren Herstellung und Nutzung war lediglich zu aufwendig, solange nicht entdeckt worden war, wie sie mit Kohle betrieben werden konnten. In dem Moment, in dem im großen Umfang Kohle für die Industrialisierung eingesetzt wurde, liegt für mich der Ursprung unserer heutigen Klimakatastrophe. Und wem war es möglich, die Fabriken zu bauen, zu führen und noch mehr Geld anzusammeln? Das war nur Menschen möglich, die sowieso schon ausreichend Besitz und Rechte hatten: reiche Männern. (Spätere Ausnahmen bestätigen in diesem Fall auf jeden Fall die Regel!)

Feministische Kapitalismuskritik gibt es schon so lange, wie es den Kapitalismus gibt. Ich selbst kritisiere ihn, weil diese Gesellschaftsform zu unermesslichem Leid führt. (Dieser Satz verneint nicht das Leid, dass durch andere Gesellschaftsformen entstand.) Die Verelendung von Arbeiter*innen wurde bereits umfassend dargestellt und wird als “Soziale Frage” auch bekannt sein. Doch jetzt beschäftigen sich immer mehr Menschen auch damit, wie Kapitalismus maßgeblich zur heutigen Klimasituation beiträgt. Am Ende ist es besonders ein Aspekt, der dabei hervorsticht: Die rücksichtslose Ausbeutung nicht nur von Menschen, sondern auch der Natur und den endlichen Ressourcen in ihr.

Klimagerechtigkeit und Feminismus

Frauen sind von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen. (Artikel, die sich damit ausführlicher befassen, sind in den Quellen aufgelistet.)

Das liegt an sehr unterschiedlichen Faktoren, die doch in dem Punkt zusammen fließen, dass die Stellung von Frauen in verschiedenen Gesellschaften von Ungleichheit geprägt ist. In Gegenden, wo Frauen die Hauptlast für die Versorgung mit Trinkwasser tragen, werden Dürre und längere Fußwege entsprechende Auswirkungen haben. In Gegenden mit existenzieller Armut werden Töchter vor Söhnen von Schulen genommen, wenn diese nicht finanziert werden können.

Und diese Überlegungen beziehen noch nicht den Aspekt der sexuellen und körperlichen Gewalt mit ein, denen Mädchen und Frauen während Naturkatastrophen, Kriegen und auf der Flucht häufig ausgesetzt sind.

Doch neben der größeren Verwundbarkeit von Mädchen und Frauen durch den Klimawandel gibt es noch einen anderen Berührungspunkt der beiden Themen: Weltweit sind es vor allem Mädchen und Frauen, die besonders aktiv im Einsatz für die Klimagerechtigkeit sind. Ihnen wird entsprechend viel Häme und Hass von Männern entgegengebracht.

Das wiederum lässt eine andere Frage aufkommen: Warum lässt sich nachweisen, dass Männer (als Gesamtheit gesehen) weniger zum Umweltschutz beitragen als Frauen? Die Gründe dafür gehen auch über Gleichgültigkeit weit hinaus, denn manche scheinen umweltfreundliches Verhalten sogar als Angriff auf Werte zu sehen, die als (scheinbar) männliche angesehen werden. Dazu gehört zum Beispiel das Bild vom “starken Mann”, das auf Kosten von Gefühlen, Unsicherheit und Verletzlichkeit aufrechterhalten wird.

Gleichgültig ob man nun die größere Betroffenheit von Frauen durch den Klimawandel oder den größeren Einsatz für Klimagerechtigkeit und Umweltschutz in den Blick nimmt- Feminismus kann nicht von diesen Themen getrennt werden!

Das wird auch dann deutlich, wenn man auf momentan häufig diskutierte “Lösungen” schaut. Denn nicht nur der Ursprung der Klimakrise ist männlich/patriarchal geprägt – auch Lösungsansätze fallen in diese Kategorie. Das zeigt sich vor allem dann, wenn das bestehende kapitalistische System mit allen Konsequenzen, die es mit sich bringt, grün angemalt wird: Gerne auch Green Washing genannt, verkauft es Konsum dann als umweltfreundlich. Hier ist natürlich wichtig anzuerkennen, dass, so wie unser heutiges Leben besteht, kaum einWeg um Konsum und Kapitalismus herum führt. Wir alle profitieren auf verschiedenen Ebenen davon und wer versucht, sich davon frei zu machen, begegnet dabei vielen Herausforderungen. Trotzdem hat es jede*r von uns in der Hand, bewusste Konsumentscheidungen zu treffen und dabei kritisch zu hinterfragen, ob es sich dabei möglicherweise doch nur um Unternehmen handelt, die ausschließlich um des Slogans willen auf Grün umgestiegen sind bzw. deren Produkte im schlimmsten Fall sogar schädlich sein können.

Ein gutes Beispiel dafür sind übrigens Waschnüsse. Als umweltfreundliche Alternative gefeiert, werden sie nun sogar in Drogeriemärkten verkauft. Am Ende bedeutet deren Nutzung aber meist nur, dass den Menschen in Indien die>traditionell genutzten Waschnüsse nun fehlen und sie umweltschädliches Waschmittel kaufen müssen – während wir hier in unserer Gegend den gleichen Effekt hätten, wenn wir einfach die Kastanien nutzen würden, die jeden Herbst in Massen auf der Straße liegen! (Oder man macht das Waschmittel mit >einfachen Zutaten selbst.)

Doch woher weiß man, welchen Unternehmen man vertrauen kann? Dank Hilfswerft ist bewusstes und kritisches Konsumieren nun ein bisschen einfacher geworden! Dieser Liste kann man >222 Unternehmen entnehmen, deren Ziel es ist, ein nachhaltiges Leben einfacher zu machen. Aber auch das Internet und gründliche Recherchen sind oft ein guter Startpunkt.

Für mich ist zum Beispiel ein wichtiger Maßstab, dass Produkte (wo es möglich ist) viele Jahre haltbar sein sollten. Und manchmal braucht es das Loslassen von alten Gewohnheiten.

Wir haben jetzt die Möglichkeit, Lösungen für uralte Probleme zu finden und uns zu einer Gesellschaft zu entwickeln, in der nicht auf Kosten anderer gelebt wird, in der Ausbeutung der Vergangenheit angehört und in der wir im Frieden mit uns, anderen Menschen und der Natur leben. Aber das wird nicht von alleine passieren – genauso wenig, wie das Frauenwahlrecht oder viele andere Rechte, die Frauen in Deutschland heute haben. Auch damals mussten sich Menschen von alten Vorstellungen in Bezug auf Geschlechterrollen lösen. Heute müssen wir uns von alten Vorstellung in Bezug zu Konsum lösen.

”Mit Kapitalismus lässt sich keine Klimakrise bekämpfen” – sagte eine Teilnehmerin bei dem Vortrag.

Aber ich frage mich manchmal – muss es ein Kampf sein? Kann ein solcher Kampf funktionieren? Oder ist gerade diese Art von Kampf Teil der alten Welt, die wir ja gerade los lassen wollen? Ich glaube, dass Aktionen zivilen Ungehorsams eine wichtige Rolle in der kommenden Zeit des Umbruchs sein werden. Aber wie stark könnte eine Bewegung sein, wenn sie ein klares Ja gegenüber dem Neuen hat, statt ein Nein gegenüber dem Alten an erster Stelle zu stellen!

Das Ja besitzt eine Kraft, die schon in anderen historischen Momenten wie der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und in Deutschland in der friedlichen Revolution der DDR klar zu Tage getreten ist und eine Macht in schier unglaublichem Ausmaß enthüllt hat. Am Ende ist es vor allem diese Macht des Ja, vor der die bestehenden Eliten Angst haben. Auch deshalb wäre es für sie einfacher, wenn wir lediglich mit dem Nein kämpfen würden.

Wir können dem heutigen System schon jetzt etwas gegenüber stellen. Das Wissen ist da und der Wille vieler Menschen ist klar und deutlich da. Und dann kann das, was Neu in diese Welt treten wird, Energie bekommen, wachsen und entstehen. Und das Patriarchat? Das darf endlich dort eintreten, wo es schon längst sein sollte: Es darf Teil einer vergangenen Zeit werden, von der man nur noch in Geschichtsbüchern liest. Es kann zu etwas werden, das bei kommenden Generationen ein Staunen und eine Verwirrung hervorrufen wird. Weil man sich eines Tages nicht mehr vorstellen kann, wie wir heute leben. Dass es jemals eine Welt gab, in der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts anders behandelt wurden und es eine Zeit gab, in der die Natur zerstört wurde, statt sie zu schützen und zu achten.

Das heutige Klima ist Ausdruck von einer Misshandlung, die ihren Anfang in der Industriellen Revolution hat und die seitdem nur immer noch größer, tiefgreifender und missbräuchlicher wurde. Um einen Rückbezug auf das Zitat vom Anfang zu nehmen: Ja, ich glaube, der Klimawandel ist zum größten Teil ein von Männern gemachtes Problem. Und es mit den gleichen Ideen lösen zu wollen, die uns zu dieser heutigen Situation geführt haben, wird ein vergebliches Unterfangen sein. Es ist Zeit für ein Umdenken auf vielen Ebenen – und genau das passiert ja nun auch.

Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Weitere Quellen

Warum Feminismus der Schlüssel zu Klimagerechtigkeit ist

Artikel über die legalisierte Abtreibung in der DDR

Greenpeace Artikel zu Feminismus und Klimagerechtigkeit

Ein Artikel zu Klimawandel und Geschlecht

Artikel “Klimawandel ist ein männergemachtes Problem”

Taz Artikel über Gender und Klimawandel

Artikel zu Männer als Klimasünder

Umweltbundesamt über Geschlechterrollen und Umweltbewusstsein

Warum Waschnüsse nicht so ökologisch sind, wie wir gerne denken.

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