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29) Stille erleben Teil 5: durch den Atem in die Stille

Gerade sind die oft aktiven Weihnachtstage vorbei und schon fragen sich viele, mit wem und wo und mit welcher Action der Jahreswechsel verbracht wird. Warum beschäftigen sich viele Menschen ständig? Warum wollen sie nicht allein sein?
Gibt es eine Angst vor Stille? 

Was fällt dir ein, wenn du die folgenden Worte liest: Der Genuss von Stille.  

Was ermöglicht dir Stille?


Mini-Meditation
Setz dich bequem hin und atme ein paarmal tief durch.
Nimm deinen Gedankenfluss wahr.
Dann versuch, ihn zu stoppen.
Ja, das geht nicht…
Was geht?

Atme gleichmäßig und sanft ein und aus durch die Nase.
Wenn ein Gedanke kommt, begrüße ihn und sag ihm, dass du gerade mit „Ruhe da oben“ beschäftigt bist und ihn deshalb nicht zu Ende denken willst – er darf später wieder kommen.
So gehst du mit allen Gedanken um, die kommen. Diese Übung diszipliniert deinen Geist auf eine ihn bestätigende Art und Weise.
Folge in den Pausen, zwischen den Gedanken, mit deiner Aufmerksamkeit deinem Atem: Wohin fließt er beim Einatmen, wie fühlt sich das Loslassen mit dem Ausatmen an.

Das liest sich wie eine leichte Übung, braucht aber meist eine Weile, bis du die “Ruhe da oben” wirklich erfahren kannst. Üben lohnt sich! Denn Atem erfrischt, Gedankendisziplin beruhigt und schafft Raum für Tiefe.

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