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2) Der innere Kreis: Mit wem möchte ich Feiertage verbringen?

„Mit wem ich die Feiertage verbringen will, ist eine Frage, die ich mir nie so bewusst gestellt habe. Es hat sich eben immer irgendwie ergeben. Aber wer hat das dann bestimmt? Und will ich das so? Nein, dieses Jahr möchte ich genauer darauf achten, wer mir an den Feiertagen wirklich gut tut. Denn mit wem ich meine Zeit verbringe, ist ausschlaggebend dafür, wie ich sie erlebe.“ Mela

Mit wem willst du die Feiertage im Dezember verbringen? Um dich der Frage zu nähern, entscheidest du dich zuerst für den Feiertag, mit dem du dich beschäftigen willst. Anfangen kannst du mit dem, der für dich der wichtigste ist und dann kannst du die hier vorgestellte Methode auch für alle übrigen Feiertage (unabhängig von Weihnachten) nutzen.

Du brauchst ein Blatt Papier und schreibst in die Mitte „ich“ oder deinen Namen. Drumherum ist nun viel Platz für die Namen der Menschen in deinem Leben, zu denen du mehr oder weniger persönlichen Kontakt hast. Achte beim Schreiben der Namen darauf, dass der Abstand zwischen deinem und den anderen Namen dem entspricht, wie nah sie dir auch in deinem Leben sind. Auf diese Weise kann eine kleine Beziehungslandschaft entstehen.
Möglicherweise helfen dir verschiedene Farben oder Bereiche auf dem Blatt, um Freunde, Familie zu unterscheiden. Post-its oder Karteikärtchen für einzelne Personen erleichtern Korrekturen, doch meist ist der erste Impuls am ehrlichsten.
Wenn sich die Anordnung stimmig anfühlt, kannst du leichter eingrenzen, mit wem du gerne deinen wichtigsten Feiertag teilen möchtest. Es ist eine Grenzziehung, die du vornimmst. Dies wird dir nicht nur an dieser Stelle, sondern auch an anderen Tagen begegnen. Dir wird vielleicht bewusst werden, wo bislang deine Grenzen überschritten wurden – von anderen, aber auch von dir, weil du es zugelassen hast.
Du kannst nun auf dem Papier buchstäblich einen Kreis um deine Liebsten ziehen. Diese Erkenntnis ist auch ein Gewinn. Du kannst dir bewusst machen, wer dir wirklich wichtig ist im Leben, wer dir gut tut und wem du dann auch wirklich gut tust. Auf diese Weise kannst du herausfinden, wen du einladen möchtest, Weihnachten mit dir zu verbringen. Wie und wo das passiert, darf ja noch offen bleiben.
Lass dir Zeit damit. Lass das Bild auf dich wirken. Du kannst morgen noch mal einen Blick darauf werfen, ob es noch stimmt.

Und was ist mit denen, die nicht in deinen „inner circle“ gehören? Das gucken wir uns morgen an!


Instant-Tipp
Solltest du zu denjenigen gehören, die beruflich schon zu Advents- oder Weihnachtsfeiern müssen, überprüfe genau, ob du auch noch zu scheinbar verpflichtenden oder ganz freiwilligen Privatfeiern zusagen möchtest. Du könntest dir stattdessen einen entspannten Abend gönnen.

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