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15) Back to peace oder auch: friedvolles Plätzchenbacken

Backen ist, wie so viele andere Sachen mit denen wir uns hier befassen, eine Tätigkeit, die oft von Traditionen besetzt ist. Aber egal was diese vorgibt, egal wie fest diese scheint, auch hier steht an erster Stelle die Frage, was du eigentlich willst!
Wenn du backen möchtest, was macht dir dabei Spaß? Ist es das sinnliche Kneten, das Ausrollen und Ausstechen? Der Geruch, der sich langsam in der ganzen Wohnung verbreitet? Oder gibt es Aufgaben am Backen, die dir nicht liegen oder an denen du keine Freude hast? Vielleicht hast du gar keine Lust zum Backen und tust es nur aus Pflicht oder Gewohnheit?


Auch hier hilft es, dir selbst und anderen gegenüber ehrlich zu sein.
Falls du nicht backen willst, aber Kinder hast, die darauf Lust haben, gibt es vielleicht jemanden in deinem Umfeld, der mit ihnen backen würde. Oder ist deine Situation ganz anders und du bekommst sowieso viele Kekse geschenkt, so dass du gar nicht weißt wohin mit den ganzen Plätzchen? Gibt es (scheinbar) feste Regeln nach denen in der Familie oder im Bekanntenkreis gebacken wird?
Wenn du für dich herausgefunden hast, was du eigentlich machen möchtest und woran du Spaß hast, kannst du dir überlegen, wie du das umsetzt. Wenn du Lust auf kleine Neuheiten hast, könntest du mit jemandem zusammen backen, oder du verlegst das ganze in das Wohnzimmer und schaust dabei einen schönen Film an.

In Melas Bekanntenkeis gibt es die Tradition des Plätzchentags:
“Eine lädt ein zum Backen – den ganzen Tag über! Alle bringen Teig mit und das Formen, Ausstechen und Backen findet gemeinsam bei Plaudern und Glühwein statt. So kommen in kurzer Zeit ganz viele Sorten zusammen, von denen sich jeder am Abend eine Tüte voll mitnehmen darf. Manche kommen auch ohne Teig, manche gehen auch ohne Plätzchen.“


Hier noch ein paar Ideen, die dir beim Backen viel Zeit sparen können und trotzdem zu leckeren Ergebnissen führen:

  • Wer Plätzchen gerne selber mag, aber das Ausrollen und Ausstechen zu anstrengend findet, kann aus den meisten Teigsorten auch einfach eine Rolle drehen und diese in Kreisen abschneiden.
  • Und vor allem Butterplätzchen brauchen auch nicht so dünn wie beim Konditor sein. Die Backzeit muss dann je nach Dicke etwas verlängert werden.
  • Ganz einfach sind Schokocrossies aus geschmolzener Schokolade, in die Cornflakes (und gehobelte Mandeln oder kleingehackte Trockenfrüchte) eingerührt werden. In kleinen Bergen auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen.
  • Kennst du jemanden, der eine Knetmaschine besitzt? Damit kann in Minuten geknetet werden.
  • Und: Viele Plätzchenteige kann man vorbereiten, einfrieren und rechtzeitig auftauen.
  • Eine leckere Zuckergussvariante ist, eine Limette statt der üblichen Zitrone mit dem Puderzucker zu mischen!

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