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Intro: Die Suche nach deiner Weihnachtszeit – mit Raum für dich

Durch Kommerzialisierung und andere Dogmen wird der Dezember zu einem der besonders fremdbestimmten Monate, der dazu verleitet,  auf einen kommenden Moment (in diesem Fall die Feiertage) hinzustreben, statt im Hier und Jetzt zu leben. Doch du selbst kannst festlegen, wie du den Dezember leben willst! Der Fokus liegt dabei auf der Suche nach deinem Winter, deiner Weihnachtszeit mit Raum für dich. Wir laden dazu ein, dich auf dich selbst zu besinnen. Denn nur mit Selbstbestimmung und Selbstliebe wird es am Schluss ein Fest der Liebe geben. 

Am Ende können dabei ganz neue (und von Mensch zu Mensch unterschiedliche) „Weihnachten“ herauskommen – genussvoll und in Ruhe oder in Aktion, mit lebendigen Tanzfesten oder stillen Wanderungen… eben das, was wir uns von dieser besonderen Jahreszeit wünschen und weil es zu unserer Stimmung passt.

Wie geht das? 
Hinterfrage zunächst einmal, wie die Adventszeit und die Feiertage bisher bei dir verliefen – und das in ganz unterschiedlichen Bereichen. Dann kannst du untersuchen, was du daran gut und was weniger gut gefunden hast. Gleiche ab und bestimme, was du für dich in dieser Zeit eigentlich willst und brauchst und wie du dies umsetzen kannst.

Die ersten Betrachtungen:
Wer nimmt bisher alles an der Planung deiner Weihnachtszeit teil?
Welcher dieser Sätze trifft spontan am ehesten auf dich zu? In die Klammern kannst du die Namen der entsprechenden Personen einsetzen, etwa [meine Mutter], [mein Mann].

„Ich lasse alles auf mich zukommen.“
„Ich mache alles so wie immer.“
„[…] bestimmt meist, was wir machen.“
„Ich entscheide ganz allein.“
„[…] und ich machen alles gemeinsam.“
„Ich organisiere alles für die anderen mit.“

Die daran anschließende Frage ist: “Möchte ich das so?”
Es mag bequem sein, andere entscheiden zu lassen, aber entspricht es dir und deinen Bedürfnissen?
Und es mag auf eine andere Weise genauso bequem sein, alles alleine zu entscheiden.
Aber: Entspricht es dir und deinen Bedürfnissen?


Petras Gedanken zu Weihnachten: „Für mich ist es schon lange selbstverständlich, Weihnacht so zu feiern – oder auch nicht – wie ich das möchte. Sicher ist, dass ich die Jahreszeit genieße und zelebriere. Mela und Nina haben sich in den letzten Jahren von den Vorstellungen ihrer Familien abgenabelt und sind dabei ihre eigenen Vorstellungen zu entdecken, verwirklichen und zu zelebrieren.
Ich sehe viele Menschen um mich herum, die das sogenannte Fest der Liebe nicht als liebevoll erleben, sondern gegenteilig. Und das aus sehr verschiedenen Gründen. Im Alltag und meinen Seminaren erlebe ich immer wieder erwachsene Menschen, die es – obwohl es ihnen vor der traditionell familiären Weihnachtszeit graut – noch nicht geschafft haben, sich die stille Jahreszeit zu eigen zu machen. Das zu sehen, initierte mein Interesse an diesem  advent_ure. Er eignet sich aber nicht nur für die Advents -und Weihnachtszeit!
Es geht generell um Familienfeste, Wahlfamilien, woran glaube ich eigentlich und um die Entwicklung von: Gehe ich achtsam und liebevoll mit mir um, dann kann ich das auch mit anderen Menschen tun. Ich lerne mein Ja kennen und auch mein deutliches Nein. Daraus resultiert Menschlichkeit und Lebendigkeit!”

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