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16) Stille Erleben Teil 2: Slowmotion-Mission

Der Wert des Menschen wird heute zunehmend nach außen verlagert. Gleichzeitig bekommen das Wesentliche, die Herzen und die inneren Bedürfnisse oft zu wenig Aufmerksamkeit. Die Folge ist, dass viele Krankschreibungen auf psychische Krankheiten zurückgeführt werden können. Was ist ein möglicher Umgang mit dieser Situation?

Wir können uns fragen, was wir für Körper und Seele brauchen. Diese Frage können wir uns dann am besten stellen, wenn wir still werden. Wenn sich Gefühl und Verstand verbinden und in Balance kommen, kann Raum für Eingebungen entstehen. Das muss nicht immer gleich gelingen, gelingt mit Übung jedoch immer öfter.
Jeder kleine Moment der tatsächlich erlebten Stille und innerer Ruhe hat einen unschätzbaren Wert. Beides wird um so wichtiger, je lauter und hektischer wir die Welt erleben.


Slowmotion-Übung
Heute und zukünftig kannst du Stille üben, indem du immer wieder Tätigkeiten mal wesentlich langsamer, mal wesentlich schneller machst. Das können ganz einfache Aktivitäten wie Gehen, Putzen, Duschen, Kochen… sein.
Wenn du ungestört bist, gehe in deinem Zimmer oder Draußen für zehn oder mehr Minuten im Zeitlupentempo – so langsam wie du kannst! Stehe zum Schluss eine Weile still und mit geschlossenen Augen und spüre den Unterschied zu vorher.
Wenn du dir Momente der Stille und Langsamkeit geschenkt hast, kann es sein, dass du dich und die Menschen um dich herum etwas anders, ein bisschen wie neu, wahrnimmst.

Wir freuen uns über Berichte mit deinen Erfahrungen.

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