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Punani und Kulmine – Jorma und Libelle

Punanifluss

Punani und Kulmine – die beiden Wörter gefallen mir gut zusammen. Ihr Klang und Ausdruck, sie fühlen sich so sanft und gleichzeitig stark an. Punani war ein neuer Begriff für mich. Inzwischen weiß ich, er war und ist im indischen Kamasutra ein Name für Vulvina, Vulva, Vagina. Jorma kennt ihn noch aus anderen Hintergründen: „Ich kenne den Begriff Punani aus afroamerikanischen, creolischen, jamaikanischen und hawaiianischen Zusammenhängen und mag, dass der Begriff sowohl vulvinapositiv und poetisch als auch sexpositiv ist.“

Doch nun zur Geschichte von Punani und Kulmine:

Wir Kulminefrauen wollten schon seit einer Weile etwas zu unseren Slipeinlagen und dem Punanifluss schreiben. Kundinnen fragen uns regelmäßig, welche Modelle für die Aufnahme des Flusses am besten geeignet sind. Unsere Antwort ist: Der Fluss ist bei jeder Frau sehr individuell, sodass nur Testen hilft. Generell gilt, je stärker der Fluss ist, desto mehr Lagen sollte die Slipeinlage haben.

Besonders gerne geben wir die Erfahrungen von Kundinnen mit Kulmines und ihrem Punanifluss weiter. So wie die von Jorma. Sie ist schon länger begeistert von Kulmine. Als ich sie traf und sie mir erzählte, wie stark sich ihr Wohlbefinden durch das Tragen von Kulmines geändert hat, bat ich sie, darüber zu schreiben. Der große Unterschied zwischen Einmalprodukten und Kulmines wird in ihrer Geschichte besonders deutlich und mag vielen anderen Frauen helfen. Jorma hat in der Libelle ihr passendes Modell gefunden. Die Libelle ist unsere saugstärkste Slipeinlage.

Petra


Meine Kulmine Geschichte

von Jorma

Aufgrund einer Hormonstörung fließt aus meiner Punani täglich recht viel Schleim und Flüssigkeit, sodass ich jeden Tag eine Slipeinlage trage. Selbst mit den dicken, fluffigen Einmal-Bio-Baumwollslipeinlagen hatte ich dabei immer ein nerviges Problem: Sobald ich zur Toilette gehe und die schleimbenetzte Slipeinlage sich durch unterbrochenen Körperkontakt an der Luft abkühlt, stellt sich bei mir ein unangenehmes kalte-Nässe-Gefühl ein, wenn ich die Unterhose wieder hochziehe, welches ich dann nicht mehr auszublenden vermag und das mich arg stört. Besonders auf der Arbeit finde ich dies anstrengend, da wir dort keine Menstruationsartikelschachtel im Bad haben, sodass keine neue Einlage zur Hand ist, wenn ich meine mitzubringen vergesse. Da ich die kalte Nässe als so störend empfinde, dass ich sie ständig wahrnehme und nicht wegschieben kann, kommen bei mir so schnell fünf oder mehr Wegwerf-Slipeinlagen am Tag zusammen.

Faltanleitung zur Libelle – Schutz bei starkem Punani-Fluss

Die Libelle lässt sich verschieden falten: Die Faltung mit 2 Schichten ist etwa so lang wie ein klassisches Modell. Man kann sie aber auch 3-lagig falten, um die Saugstärke zu erhöhen.

Mit der Kulmine *Libelle* sind diese unangenehmen Zeiten für mich endlich vorbei!

Durch die füchsinnenschlaue Falttechnik der Libelle findet sich für mich erstens mit einer einzigen Baumwollslipeinlage 24 Stunden lang immer eine trockene Oberfläche. Zweitens kühlt die Baumwollslipeinlage bei unterbrochenem Körperkontakt nicht aus und fühlt sich die ganze Zeit angenehm temperiert an. Mit dem praktischen Druckknopf und dem „Baumwolle der Einlage reibt sich an der Baumwolle der Unterhose“-Effekt verrutscht die Slipeinlage nicht. Damit sind drittens auch die Zeiten vorbei, in denen die Slipeinlage durch Schweiß oder die zu dünne Klebeschicht, um einen Luftdurchlass zu ermöglichen, nicht mehr am Slip klebte und dann in die Poritze geriet und dort zu einer Wulst zusammenklebte, die keine Flüssigkeit mehr aufnimmt und meinerseits zu ständigen Handbewegungen zum Einlage-aus-dem-Po-Ziehen führte. Im Gegensatz zu den Einmalslipeinlagen kann ich bei der Kulmine keine Geruchsentwicklung feststellen, wenn ich sie in die Wäsche gebe, auch nicht, wenn es bis zum Waschtag noch ein paar Tage dauert.
Wirklich Punani- und Period-Positiv! Und eine große Unterstützung bei der Müllvermeidung.

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