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Ein Loblied auf Pfannkuchen

Ninas-Mslipfannkuchen.JPG

Pfannkuchen sind ein schnelles und einfaches Essen in unendlich vielen Varianten. Und weil ich Pfannkuchen so liebe, experimentiere ich gerne mit ihnen.

Auf diese Weise entstanden zum Beispiel Muffinpfannkuchen

Um diese fluffigen Minipfannkuchen genießen zu können, mache man einfach den Teig ein bisschen dicker (und gebe etwas Backpulver dazu ), gießt ihn in Muffinförmchen und schiebt sie in den ca. 180°C heißen Ofen.
Wenn sie sich schön aufgeplustert haben und leicht gebräunt sind, können sie herausgeholt werden. Leider fallen sie nach dem Abkühlen schnell zusammen.

Gerade gestern hatte ich dann Lust, meine Frühstücks-Pfannkuchen etwas gehaltvoller zu machen und habe die neue Kreation „Müslipfannkuchen“ getauft: Nachdem der Teig in die Pfanne gegossen ist, direkt in den noch nassen Teig eine kleine Menge Haferflocken streuen. Die Flocken werden wunderbar knusprig, wenn der Pfannkuchen umgedreht wird – man muss nur etwas aufpassen, dass sie nicht verbrennen.

Aber was isst man nun zu Pfannkuchen, damit sie nicht immer gleich schmecken?

Wer es gerne süß mag, wird mit Ahornsirup und Zuckerrübensirup eine Freude haben.
Für besonders leckere Gelegenheiten kaufe ich mir ab und zu ein Glas Mandel Tonka Creme und die absolute Luxusvariante habe ich im Hauswirtschaftsunterricht in der Schule kennengelernt:
Den Saft eingelegter Kirschen mit etwas Stärke aufkochen, die Kirschen wieder dazu geben und die noch warmen Kirschen zusammen mit Vanilleeis und Pfannkuchen genießen.
Ganz einfach kann man auch selbst eine kleine Menge Apfelmus herstellen, indem die klein geschnittenen Äpfel gedämpft und dann mit dem Stabmixer zerkleinert werden.
Und jetzt, wo die Rhabarber Zeit ist, kann man das ganze natürlich noch um etwas von diesem Gemüse* erweitern.

Die salzigen Varianten sind fast unendlich, aber besonders lecker ist es, etwas geriebenen Käse auf die fast fertigen Pfannkuchen zu geben, ihn einmal einzuklappen und den Käse dann noch etwas schmelzen lassen. Dazu passen in Scheiben geschnittene Tomaten mit etwas darüber gegebenen Balsamiko Essig.
Etwas mehr Arbeitsschritte, aber mindestens genauso lecker schmeckten Champignons mit (Hafer)Sahne als Füllung für die Pfannkuchen: Kleingeschnittene Zwiebeln anbraten, die geschnittenen Champignons dazu geben und die gewünschte Sahnevariante dazu geben. Mit etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und warten, bis die Pilze weich sind.

Meinen Pfannkuchenteig stelle ich mit einem Ei, Dinkelmehl, Reismilch, einer guten Prise Salz und Backpulver her.

Ergänzung: Danke an Magdalena für das schöne Bild! 🙂

*Findest du es auch seltsam, dass Rhabarber als Gemüse bezeichnet wird?
Ich habe dieses Wissen durch meine Gemüsekiste erhalten und die Begründung für diesen Blogeintrag gerade noch einmal gegoogelt. Es wird botanisch dem Gemüse zugeordnet, weil wir nicht die Früchte, sondern die Stängel essen.


2 Kommentare

  1. Deine Pfannkuchen habe ich heute gleich ausprobiert. Mit ein paar Haferflocken obendrauf. Auch wenn die jetzt nicht wirklich “knusprig” wurden.
    Heute morgen hab ich zum Frühstück noch den letzten gegessen…so fein und perfekt, da ich kein Brot mehr da hatte.
    Um dein tolles Rezept noch niederschwelliger zu machen, hier meine Ergänzung:

    2 Eier, 100gr. Mehl, 100gr. Milch; Priese Salz; Priese Zucker; Priese Backpulver.

    Ehrlich gesagt hab ich die Pfannkuchen dann nochmal ordentlich gestreckt. Das waren am ENde bestimmt 140ml Milch. (Ich habe DInkel- und Braunhirsemehl und Hafermilch benutzt…sehr nahhaft! Zucker habe ich eigentlich auch nur wegen der Braunhirse noch reingemacht.)

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  2. Eine andere süße Variante: Mit butterflocken und Zucker 🙂 so kenne ich zumindest “im original”; will sagen, mit anderen Süßungsmitteln müsste es auch gehen

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