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Stoffbinden-Projekt in Togo

Hier sehen wir vier der Näherinnen und in der Mitte die 17-jährige Espoir, die im Waisenhaus lebt, die Binden bereits getestet hat und nun lernen möchte, wie sie beim Bindennähen helfen kann.

Women Empowering mit der Hela von Kulmine

Emily Wilbrand und der gemeinnützige Verein Woé zon loo e.V. arbeiten aktuell daran, eine Stoffbinden-Nähwerkstatt in Togo aufzubauen. Wir stehen mit Emily in intensivem Austausch. Wir meinen, dass ihr Projekt Hand und Fuß hat und vor allem, dass sie auch den Atem und Willen hat, das Projekt zum Ziel zu führen.

Aus eigenen Mitteln hat Kulmine Woé zon loo e.V. bisher mit einer 1000,00 € Geldspende, Sachspenden, Erfahrung und Fachwissen unterstützt und wir möchten das im Rahmen einer kontinuierlichen Zusammenarbeit fortführen. Der Fortgang des Projektes wird in diesem Beitrag regelmäßig aktualisiert.

Wir hoffen, dass wir dich für die Arbeit von Woé zon loo e.V. begeistern können und wir freuen uns, wenn du dich mit einer Spende an der Entwicklung beteiligen möchtest.

Im Folgenden schreibt Emily über die Geschichte und den aktuellen Stand des Projektes.

Vor meinem Psychologiestudium im Jahr 2016 habe ich, im Rahmen eines Freiwilligendienstes, bei „International Volontaire en Action (IVA)“ in Kpalimé, Togo mitgearbeitet. Ich habe in dem an IVA angeschlossenen Waisenhaus („Centre“) in Kpalimé gelebt und in zwei lokalen Radiosendern gearbeitet. Wenn du einen Einblick in das IVA-Waisenhaus gewinnen möchtest, dann schaue dir doch meinen Kurzfilm an, den ich während meines Freiwilligendienstes gedreht habe:

Zurück in Deutschland habe ich im Sommer 2019 gemeinsam mit anderen ehemaligen Freiwilligen den gemeinnützigen Verein Woe zon loo e.V. gegründet. Wir schaffen damit eine Struktur, um das Centre finanziell zu unterstützen und Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Frauen-Empowerment und Austausch zu organisieren. Schau dir gerne unsere Website an: woezonloo.de/

Period Poverty ist in Togo ein ganz konkretes Thema und bezeichnet die Situation, dass Frauen, während ihrer Menstruation am gesellschaftlichen Leben nur eingeschränkt teilhaben können, wenn sie nicht genug Geld für Menstruationsprodukte haben. Zusätzlich impliziert Period Poverty einen mangelnden Zugang zu Menstruations- und Hygieneaufklärung, Toiletten, Handwascheinrichtungen und Abfallentsorgung.

Die Problematik hat mich überrascht und betroffen gemacht

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Menstruation während meines Freiwilligenjahrs in Togo ein Thema in meinen Gesprächen gewesen ist. Erst später, im Sommer 2019, als ich zurück in Deutschland war, habe ich togolesische Freundinnen per WhatsApp gefragt, was Menstruation für sie bedeutet. Da habe ich gelernt, dass viele von ihnen durch ihre monatliche Blutung bei alltäglichen Tätigkeiten einschränkt sind. Da sie manchmal nicht das Geld für Einwegbinden übrig haben, ist es in diesen Fällen nicht so einfach möglich, das Haus zu verlassen. Das berührte mich sehr, da ich mir so locker Tampons und mittlerweile einen Cup leisten kann und ich in meinem deutschen Umkreis noch nie mit dieser Problematik konfrontiert war.

Eine Umfrage zeigt das Problem in Zahlen

Wir haben eine Umfrage in Kpalimé und Lomé durchgeführt. Bei insgesamt 90 Teilnehmerinnen war das Ergebnis, dass sieben von zehn Mädchen und Frauen aufgrund eines Mangels an Menstruationsprodukten bereits nicht zur Schule, Uni oder zur Arbeit gegangen sind. Zwei Drittel der Frauen nutzen verhältnismäßig kostspielige Einwegprodukte, während ein Viertel auf Stofftuchreste zurückgreift. Zwei Drittel der Frauen sind unzufrieden mit ihrem derzeitigen Produkt, wobei dies besonders auf die Frauen zutrifft, die Einwegprodukte nutzen. Die Ergebnisse der Umfrage haben mich darin bestärkt, zusammen mit der Organisation IVA Togo eine Idee zu entwickeln, die sowohl Period Poverty bekämpft als auch zu einer Einnahmequelle für das Waisenhaus werden kann. 

Es herrscht Handlungsbedarf! Aber wie genau?

Ich überlegte, woran es in Togo mangelt und wovon reichlich vorhanden ist. Fließendes Wasser, Waschbecken und saubere Toiletten sind Mangelware. Cups waren also ausgeschlossen, da man sie nicht wie auf einem deutschen Klo einfach unter fließendes Wasser halten und reinigen kann. Außerdem ist es offensichtlich nicht üblich, sich überhaupt etwas während der Menstruation einzuführen (nur eine der 90 Frauen gab an, Tampons zu nutzen). 

Näherinnen, Verkäuferinnen und Second Hand T-Shirts aus Europa gibt es dagegen wie Sand am Meer. Warum dann nicht Binden aus Stoffen nähen und verkaufen? Ich informierte mich und merkte, dass diese Idee gar nicht so utopisch ist und sie auch auf sehr viel Resonanz bei IVA und interessierten Togoles*innen stieß.

Über die Civil Academy zu Kulmine

Bei der Civil Academy, einem Förderprogramm für soziale Projekte, konnte ich in mehreren Seminaren zu Projektmanagement aus dieser Idee ein waschechtes Projekt entwickeln. Bei den Seminaren habe ich über einen Kulmine-Mitarbeiter Kontakt zu Kulmine erhalten. Ich bin sehr glücklich darüber, dass sie ebenfalls von dem Projekt begeistert und überzeugt sind! Kulmine unterstützt uns jetzt finanziell, berät uns fortlaufend in verschiedenen Bereichen und hat uns eine elektrische Schere geschenkt, mit der die Schnittarbeiten deutlich schneller gehen werden. Das Schnittmuster der Stoffbinde „Hela“ gibt Kulmine schon seit einigen Jahren für private und soziale Zwecke frei.

Nachhaltigkeit an oberster Stelle

Kulmine ist es genauso wie mir von Anfang an wichtig, dass das Ziel eines solchen Projektes immer nachhaltige Selbstermächtigung ist. Wir wollen nicht ausschließlich Geld oder Sachmittel spenden, sondern die Basis dafür schaffen, dass sich das Projekt auf Dauer mehr oder weniger selbst trägt, vervielfältigen und wachsen kann.

Ich arbeite jetzt daran, gemeinsam mit Perel, dem Koordinator von IVA, einen Nähbetrieb in Kpalimé aufzubauen, der waschbare Stoffbinden in Togo produziert und verkauft. 

Der Betrieb wird Lionnes genannt werden, französisch für Löwinnen. Wir möchten mit den wiederverwendbaren Binden eine kostengünstige und ökologische Alternative nach Togo bringen und einen Beitrag dazu leisten, Period Poverty zu überwinden. Lionnes bietet Arbeitsplätze für Frauen jeden Alters und jeder sozialen Herkunft und trägt zu Bildungsgerechtigkeit für Mädchen und Frauen in Togo bei. Lionnes soll ebenso als Einnahmequelle für das Waisenhaus dienen, da die älteren Jugendlichen sich ein Taschengeld für Hilfstätigkeiten verdienen bzw. auch richtig mitarbeiten können.

Jetzt wird es konkret: Die Testphase läuft

Unsere Nähexpertin Patience aus Kpalimé hat 70 Binden in verschiedenen Hela Ausführungen genäht, um das beste Vorgehen herauszufinden und damit wir diese von togolesischen Frauen mithilfe eines standardisierten Fragebogens testen lassen können. Der grundlegende Rohstoff sind Second Hand T-Shirts, wir testen aber zum Beispiel auch Varianten, bei denen der Oberstoff neuwertige Meterware ist. Second Hand T-Shirts bieten gegenüber Stoff von der Rolle einige besondere Herausforderungen bei der Verarbeitung. Das beste Vorgehen haben wir auch mit Kulmine erörtert. Genäht werden die Stoffbinden zentral im IVA-Waisenhaus von jungen Näherinnen, die zuvor von Patience im Bindennähen geschult wurden.

Eigentlich wäre ich im März für 25 Tage nach Togo geflogen, um das Projekt direkt vor Ort zu unterstützen. Doch leider hat mir die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher koordiniere ich das Projekt weiterhin aus Deutschland in enger Zusammenarbeit mit Perel und Patience.

Das Nähatelier ist ausgestattet

Wir haben einen Raum im Centre in ein Nähatelier umgewandelt. Dafür haben wir einen großen Tisch mit Stühlen anfertigen lassen und zwei Nähmaschinen angeschafft. Mit einer pedalbetriebene Maschine können Wetbags für die Binden genäht werden und sie kann von Nina, Bewohnerin des Centres und Schneiderin in Ausbildung, für eigene Näharbeiten genutzt werden. Wenn mal wieder Stromausfall sein sollte, kann mit dieser Maschine bei Taschenlampenlicht also trotzdem weitergearbeitet werden. Die zweite Maschine ist eine hochwertige Industrie-Overlock, mit der die Kanten der Binden zusammengenäht werden.

Wie soll eine Stoffbinden-Party ablaufen?

In den kommenden Monaten werde ich gemeinsam mit togolesischen Gesundheitsberater*innnen eine Fortbildung für die zukünftigen Verkäuferinnen entwickeln. Der Verkauf wird dezentral über “Bindenpartys” (ähnlich wie Tupper-Partys) laufen. Bei diesen Veranstaltungen sollen nicht nur die Stoffbinden vorgestellt werden. Vielmehr geht es um ein Informationsangebot für togolesische Frauen über Menstruation, Frauengesundheit und Hygiene.

Do-It-Yourself-Workshops

Kulmine hatte noch die großartige Idee, nicht nur Lionnes als Betrieb aufzubauen, sondern auch DIY-Workshops für Mädchen und Frauen in Togo zu geben, damit sie lernen, sich ihre eigene Hela zu nähen. Die Stoffbinden aus unserer Herstellung werden sich schließlich trotz des geringen Preises nicht alle Frauen leisten können. Für Mädchen und Frauen, die dies nicht können, wollen wir daher Workshops geben. Dies können die jedes Jahr in Kpalimé lebenden deutschen Weltwärtsfreiwilligen übernehmen mit Hilfe der togolesischen IVA-Freiwilligen. Das Wissen, wie man seine eigene Helas aus Second Hand T-Shirts nähen kann, soll sich immer weiter in Togo und vielleicht sogar Westafrika verbreiten. Denn jede Frau der Welt soll die Möglichkeit haben, trotz Menstruation am öffentlichen Leben teilzuhaben! Aufgrund der Corona-Pandemie, haben wir dieses Vorhaben jedoch bis auf Weiteres verschoben. Aufgrund der Corona-Pandemie werden in absehbarer Zeit möglicherweise keine Weltwärtsfreiwilligen nach Togo aufbrechen. Daher werden wir das Projekt so umgestalten, dass es v.a. von togolesischen Freiwilligen getragen werden wird.

Wir freuen uns über weitere Unterstützung!

Wenn du Weiteres über unseren Verein erfahren oder an uns spenden möchtest, dann besuche uns gerne auf der Internetseite www.woezonloo.de oder auf Instagram (woe_zon_loo_ev). Du kannst auch persönlich mit mir Kontakt aufnehmen unter emily.wilbrand@woezonloo.de.
Wir freuen uns immer über begeisterte Menschen, die uns in egal welcher Form unterstützen möchten.
Herzliche Grüße
deine Emily

Bildergalerie!

Update 13.05.2020

Begeisterung für unser Projekt

Das Projekt schreitet mit guten Schritten voran! Es haben sich gleich sechs Näherinnen gefunden, die sehr motiviert sind, in unserem Nähatelier zu arbeiten. Eigentlich waren für den Anfang nur drei eingeplant, da wir ja erst eine Overlock-Nähmaschine haben. Aber uns war es wichtig, die Begeisterung nicht zu bremsen und auf Wachstum zu setzen. Wenn unsere Binden gut angenommen werden, dann werden wir noch eine weitere Overlock kaufen, sodass zwei Näherinnen gleichzeitig nähen können. Am Anfang werden sich die sechs Näherinnen die Arbeitsstunden untereinander aufteilen. Ich bin sehr glücklich, dass unser Projekt auf so viel Resonanz und Begeisterung auf togolesischer Seite stößt.

Nach einem ersten Kennenlernen zwischen den Näherinnen und Perel, unserem togolesischen Koordinator, wurden die Näherinnen interviewt, um ihre Motivation und Erwartungen zu verstehen und ihnen wurde das Projekt präsentiert. Danach besichtigten sie das neue Atelier und gemeinsam wurde eine Fortbildung geplant, in der sie lernen würden, wie die Binden zu nähen sind.

Wer sind die Näherinnen?

Alle sechs Frauen haben eine abgeschlossene Schneiderausbildung, allerdings nicht die Mittel, sich eine eigene Maschine noch ein Atelier zu leisten, um sich selbstständig zu machen. Jede der Frauen hat ein Baby bzw. ein Kleinkind. Ich freue mich besonders, dass wir ihnen die Möglichkeit geben können, Job und Kind gut zu verbinden. Der Großteil der Bevölkerung kann sich Kitas oder Kindergärten nicht leisten. Daher ist es uns wichtig, den Näherinnen immer möglich zu machen, ihr Kind ohne Probleme mitzunehmen. Die Kleinen können, da das Nähatelier im Hof des Waisenhauses ist, immer mitkommen und werden von den anderen Kindern und von der Leiterin des Waisenhauses betreut.

Mit einer Fortbildung zur Binden-Schneiderin

Die sechs Näherinnen und vier der älteren Kinder nahmen an einer von unserer Senior-Näherin Patience durchgeführten dreitägigen Fortbildung teil. Sie lernten dabei, wie die Hela aus T-Shirt-Stoffen aufgebaut ist und worauf sie bei der Produktion achten müssen. Die genähten Binden konnten sie für sich selbst behalten. Überdies wollen wir den älteren Kindern aus dem Waisenheim die Möglichkeit bieten, sich mit unserem Projekt ein Taschengeld zu verdienen. Daher haben vier von ihnen ebenfalls an der Fortbildung teilgenommen und z.B. gelernt, wie die Stoffe zurechtgeschnitten werden.

Die ersten Fragebögen sind zurück!

7 der 15 Fragebögen, die zusammen mit 3 verschiedenen Bindenmodellen ausgeteilt wurden, sind bereits zurück. Es geht nun an die vorläufige Auswertung. Was sich bereits sagen lässt, ist dass die Binden allen Frauen gefallen haben. Sie haben das Blut gut aufgesaugt und gehalten. Dies traf auf alle Binden unabhängig vom Material zu. Das ist schon mal ein super Zwischenergebnis! Denn der getestete T-Shirtstoff aus Baumwolle ist viermal günstiger als neuwertiger Baumwollstoff. Die Binden erfüllen also schon mal den primären Zweck. Kritisiert wurde, dass es lange gedauert hat, die Binden zu waschen. In Togo wird Kleidung meistens per Hand in Eimern gewaschen. Ich schließe daraus, dass wir eine Technik finden und kommunizieren müssen, mit der das Blut mit lokal vorhandenen Mitteln am besten ausgewaschen werden kann. Zudem wurden bei manchen Binden bemängelt, dass sie zu dick waren. Die dünneren haben anscheinend ausgereicht. Um so besser, denn dann verbrauchen wir pro Binde weniger Material und können sie zu einem niedrigeren Verkaufspreis anbieten.

Kostenübersicht: Stoffbinden-Projekt in Togo

KategorieWas?Kosten
ProduktionMaterialien für ca. 2000 Binden1.000€
Produktion2 Nähmaschinen425€
TransportLomé-Kpalimé, um Materialien zu kaufen, ggf. auch Accra-Kpalimé100€
MieteNähstudio für 12 Monate280€
ProduktionStrom240€
PersonalGehalt 2 Näherinnen für 2000 Binden600€
PersonalGehalt Verkäuferinnen für 2000 Binden600€
PersonalGehalt Perel Koordinator für 12 Monate (50€/Monat)600€
MarketingWerbung durch Plakate200€
VerpackungMaterial für Stoffbeutel mit Plastikinlet, die zusätzlich verkauft werden200€
BeipackzettelDruck von 2000 Stück80€
EtikettenDruck von 2000 Stück100€
WorkshopMaterialien für 5 Workshops300€
WorkshopFahrten zu den Orten, Verpflegung100€
Gesamt:4.825€

6 Kommentare

  1. Avatar

    Hallo Kulmine und Emily,

    ich bin sehr angetan von diesem Projekt (habe einige Jahre ähnliche Ansätze über Oicokredit unterstützt, solange ich das finanziell konnte – falls das Projekt zusätzliche finanzielle Unterstützung bräuchte, für eine weitere Nähmaschine z. B., wären die vielleicht auch für Sie ein guter Ansprechpartner = Kleinkreditgeber).

    Weshalb ich aber eigentlich schreibe ist das “WASCHPROBLEM”. Als Stoffbindennutzerin der ersten Stunde hat es mich, als ich Jahre später auf Kulmine stieß sehr gewundert, dass DER TONTOPF FEHLT!

    TONTOPF?

    Ja, mein kugeliger Tontopf mit Wasserausguss (von ca. 1993 oder so) existiert bis heute, auch wenn der Deckel fehlt und er selten genutzt wurde. Tupperdosen erfüllten denselben Zweck wie der schwere Topf, gerade auch auf Reisen, jugendherbergs-mäßig mit Rucksack …
    Die sofort nach der Nutzung in Wasser gelegten, eingeweichten Binden, lassen sich sehr viel leichter auswaschen, da schon viel Blut durch das kalte Einweichen in das Wasser übergegangen ist.

    … Es muss auch gar nicht so viel Wasser sein (nein, ein, maximal zwei rechteckige Tupperdosen reichten mir auf Reisen für eine Periode. Und sie dienten dazwischen zu deren Aufbewahrung = keinerlei Platzverschwendung im Rucksack. Beim Weiterreisen goss ich das Wasser ab, lies die benutzten Binden aber feucht, verschlossen mit Tupperdeckel und ev. einer Tüte drumherum, war der Transport kein Problem. Am nächsten Abend/in der nächsten JH füllte ich das Wasser wieder auf, so dass die Binden gut mit Wasser bedeckt waren (wichtig, damit nicht schimmelt). … Und bei Gelegenheit Alles mit anderen Klamotten in die Waschmaschine … aber ich denke, das macht dann kaum noch Unterschied ob Waschmaschine oder Waschbag oder Handwäsche.

    Liebe Grüße Ute Vollmöller

    Antworten

    • Petra

      Liebe Ute,

      ein paar Jahr lang sprach niemand über den Tontopf. Innerhalb der letzten zwei Wochen jedoch gleich zweimal!
      Ich habe meinen auch noch, ebenso ohne Deckel 🙂
      Deinen kleinen Beitrag zur Aufbewahrung möchte ich gerne für Kulmine nutzen. Darf ich ihn kopieren oder möchtest du uns einen kleinen Artikel dazu schreiben?

      Herzliche Grüße
      Petra Sood

      Antworten

  2. Avatar

    Liebe Petra,

    Du darfst ihn gerne kopieren.

    Meine Konzentration fährt derzeit Achterbahn, vernünftig schreiben geht nur punktuell …
    aber ich musste gerade echt lachen, noch so ein Topf ohne Deckel …
    Dank auch für Deine anderen Kommentare, tut soo gut solche Rückmeldung zu bekommen!

    Liebe Grüße

    Ute

    Antworten

    • Petra Sood

      Liebe Ute,

      sehr viel Töpfe ohne Deckel wird es geben 🙂

      Ich habe mich gefreut, dich mal wieder hier im Blogazine zu lesen! Die Antwort kam nur etwas spät, weil ich im Urlaub war.

      Deinen Kommentar wird eine Mitarbeiterin nutzen. Jung und neue Nutzerin der Kulmines, testet sie zur Zeit, ganz kreativ, verschiedene Aufbewahrungsmöglichkeiten:
      Deine und ihre Erfahrungen werden wir zu einem Artikel verweben.

      Ich bewundere dich für deine Ausdauer beim Achterbahnfahren und grüße dich mit Liebe

      Petra

      Antworten

  3. Avatar

    Fein (oder: “det er fint”)!

    Deine persönliche Topf-Geschichte und warum der Topf “verschwunden” ist, würde mich allerdings auch interessieren.

    Liebe Grüße

    Ute

    Antworten

    • Petra Sood

      Wir hatten die Tontöpfe mit zwei verschiedenen Glasuren herstellen lassen. Davon hatte ich je einen. Den der ganz weiß gehalten war, hat mir eine Bekannte mal wunderschön bemalt.
      Zwei der Töpfe gibt es noch, einen habe ich verschenkt. ein Deckel fiel mir runter und zersprang und den letzten habe ich einer Mama geschenkt, deren Kind den Mond so schön fand und ..das Ende kannst du dir denken 🙂
      Wer weiß, vielleicht lassen wir sie wieder mal herstellen!

      Antworten

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